ImgBurn
Kategorien
ImgBurn ist ein kompaktes Brenn-Tool für Windows, das ISO-Images, Audio-CDs sowie DVD- und Blu-ray-Video zuverlässig meistert. In dieser Review zeige ich dir, was es besonders gut kann, worauf du bei der Installation achten solltest und für wen sich das Programm 2026 noch lohnt.
Vorteile
- Sehr leichtgewichtig und schnell
- Granulare Kontrolle über Brennvorgänge (Layer-Break, Verify, Booktype)
- Unterstützt viele Image- und Audioformate
Nachteile
- Seit 2013 ohne Funktionsupdates
- Installer über manche Spiegelserver mit aufdringlichen Angeboten
- Nur für Windows
ImgBurn: Warum dieses Brenn-Tool 2026 noch überzeugt
Wenn du ein Brennprogramm möchtest, das nicht im Weg steht, sondern einfach abliefert, ist ImgBurn eine der schlanksten, aber mächtigsten Optionen. Ja, das Projekt ist alt. Aber genau das macht seinen Charme aus: Keine Bloatware, klare Werkzeuge, präzise Kontrolle. Ich habe damit schon von alten Spiel-ISOs bis hin zu Video-DVDs alles erstellt – ohne Theater, dafür mit sauberer Verifikation.
Was ist ImgBurn?
ImgBurn ist ein leichtgewichtiges Brennprogramm für CD/DVD/Blu-ray mit mehreren klar getrennten Modi: Read (Datenträger als Image sichern), Build (aus Dateien/Ordnern ein Image oder direkt eine Disc erstellen), Write (Image auf Disc brennen), Verify (geschriebene Daten bitgenau prüfen) und Discovery (Laufwerk/Medien testen). Diese Aufteilung hält den Workflow angenehm fokussiert.
Hauptfunktionen im Überblick
- Breites Formatportfolio: ISO, BIN/CUE, IMG, NRG, MDS/MDF, PDI u. a.
- DVD- und Blu‑ray‑Video: Build aus VIDEO_TS bzw. BDMV/BDAV mit Layer‑Break‑Assistent für DVD+R DL.
- Audio‑CD: Erzeugt Red‑Book‑Audio aus via DirectShow/ACM unterstützten Formaten (z. B. MP3, FLAC, WAV, APE).
- Dateisysteme: ISO9660, Joliet, UDF – mit Profilen für Video‑Disc‑Standards.
- Booktype/Bitsetting und Feinsteuerung für viele Laufwerke.
- Verify‑Modus, Queue für mehrere Images, detailreiches Log.
So arbeitest du mit ImgBurn in der Praxis
ISO brennen: Write öffnen, Image wählen, Brennmodus/Speed einstellen, Verify aktivieren, starten – fertig. Eigene Disc bauen: Im Build-Modus Ordner/Dateien hinzufügen, Dateisystemprofil (z. B. UDF 2.50 für Blu‑ray) setzen, optional Image anlegen oder direkt brennen. Für Dual‑Layer‑DVDs wählst du im Assistenten einen Layer‑Break mit möglichst hoher „Stern“-Bewertung für flüssige Kapitelübergänge.
Sicherheit & Installation
ImgBurn ist Freeware. Achte jedoch bei der Installation auf zusätzliche Angebote von Drittanbietern, die manche Spiegelserver in ihre Download-Manager packen. Tipp: Wähle stets Benutzerdefiniert, lies Dialoge aufmerksam und lehne alles ab, was du nicht brauchst. Eine portable Ausgabe ist ebenfalls verbreitet – praktisch, wenn du keinerlei Setup-Risiko eingehen willst.
Leistung, Qualität und ein kurzer Realitätscheck
Das Tool ist winzig, startet schnell und liefert konstant stabile Brennergebnisse. Besonders der Verify‑Modus spart Zeit und Nerven, weil er Fehler sofort aufdeckt. Klar: Die Oberfläche wirkt oldschool. Aber wenn du lieber Ergebnisse als Eye‑Candy willst, passt das. In meinem Alltag hat es auch auf modernen Windows‑Systemen zuverlässig gebrannt – inklusive externer USB‑Brenner.
Grenzen von ImgBurn
Kein Multisession‑Schreiben, kein Direkt‑Kopieren „Disc‑zu‑Disc“ ohne Image, kein moderner Video‑Authoring‑Editor. Und: Keine neuen Features seit 2013. Wer ein Rundum‑Sorglos‑Paket mit Schnitt, Authoring und Brennen sucht, ist hier falsch – ImgBurn ist der präzise Schraubenzieher, nicht der ganze Werkzeugkoffer.
Für wen lohnt sich das?
Für alle, die Images zuverlässig erstellen und brennen möchten: Backups, Retro‑Gaming‑ISOs, Audio‑CDs für alte Anlagen, Video‑Discs für Archiv/Player. Wenn du Kontrolle liebst – Layer‑Break, Dateisysteme, Booktype – fühlst du dich wie zuhause.
Tipps für beste Ergebnisse
- Qualitätsmedien nutzen (gute Rohlinge zahlen sich aus).
- Moderate Geschwindigkeiten brennen und Verify aktivieren.
- Laufwerks‑Firmware aktuell halten; bei DVD+R DL ggf. Booktype auf DVD‑ROM setzen.
Fazit
ImgBurn ist alt, aber verdammt nützlich. Wer ein zuverlässiges, schnelles Brennwerkzeug mit echter Detailkontrolle sucht, bekommt hier viel Präzision ohne Ballast. Du musst bei der Installation aufmerksam sein – belohnt wirst du mit einem Tool, das genau das macht, was du willst.
Häufig gestellte Fragen:
Läuft ImgBurn auf Windows 11?
Ja, es funktioniert in der Praxis problemlos. Die Log‑Anzeige erkennt das OS nicht immer korrekt – das ist kosmetisch.
Ist ImgBurn wirklich kostenlos?
Ja, Freeware. Achte bei der Installation auf unerwünschte Beigaben mancher Spiegelserver und nutze nach Möglichkeit eine saubere Quelle oder die portable Variante.
Welche Formate unterstützt ImgBurn?
Unter anderem ISO, BIN/CUE, IMG, NRG, MDS/MDF, PDI. Für Audio‑CDs akzeptiert ImgBurn Formate wie MP3, FLAC, WAV, APE (über DirectShow/ACM).
Kann ImgBurn Multisession?
Nein. Wenn du weitere Daten hinzufügen willst, erstelle ein neues Image bzw. brenne eine neue Disc.
Wie setze ich den Layer‑Break für Dual‑Layer‑DVDs?
Im Build‑Modus wählst du im Layer‑Break‑Dialog eine der vorgeschlagenen Positionen. Je mehr Sterne, desto sauberer wirkt der Wechsel im Player.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
ImgBurn
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows
Sprache:
Multi-language (u. a. Deutsch, Englisch)
Update:
09.01.2026
Latest Version:
2.5.8.0
Die neusten Downloads