Microsoft Publisher
Kategorien
Microsoft Publisher ist das unkomplizierte DTP-Werkzeug, wenn du Flyer, Broschüren oder Newsletter ohne steile Lernkurve erstellen willst. Hier erfährst du, was Publisher 2013 kann, wo die Grenzen liegen und für wen sich der Einsatz heute noch lohnt.
Vorteile
- Schneller Einstieg dank vieler Vorlagen und vertrauter Office-Oberfläche
- Seriendruck und Personalisierung für Mailings
- Sauberer PDF-Export mit Beschnitt- und Schnittmarken
Nachteile
- Veraltet und offiziell nicht mehr im Support
- Begrenzte Profi-Werkzeuge für Farbmanagement und Prepress
- Nur für Windows verfügbar
Microsoft Publisher
Microsoft Publisher 2013 ist klassische Desktop-Publishing-Software für alle, die schnell und ohne große Einarbeitung überzeugende Druckmaterialien erstellen möchten: Flyer, Broschüren, Newsletter, Plakate, Speisekarten oder Einladungen. Die Oberfläche wirkt vertraut, weil sie sich an Word und PowerPoint orientiert – ideal für Office‑Nutzer, die zügig Ergebnisse brauchen.
Was ist Microsoft Publisher?
Publisher ist ein Layout- und Publishing-Tool. Statt langer Fließtexte gestaltest du Seiten mit Textrahmen, Bildrahmen, Formen und Tabellen. Du ordnest Elemente per Raster, Hilfslinien und Masterseiten, definierst Farben und Schriften und exportierst das Ergebnis druckfertig.
Funktionen, die im Alltag zählen
- Vorlagenkatalog: Viele startfertige Designs für Branchen und Zwecke. Farben, Schriften und Elemente lassen sich fix anpassen.
- Seriendruck & Personalisierung: Verbinde Datenquellen (z. B. Excel, CSV) und erstelle personalisierte Mailings, Namensschilder oder Katalogseiten.
- Layout-Werkzeuge: Lineale, Raster, Ausrichten/Snappen, Führungslinien, Masterseiten für wiederkehrende Elemente wie Logo, Adresszeile oder Seitenzahlen.
- Typografie: Formatvorlagen, Absatz- und Zeichenstile, Silbentrennung, OpenType-Funktionen (sofern in den Fonts vorhanden).
- Bilder & Assets: Platzhalter, schnelle Bildoptimierung (Zuschneiden, Drehen, Weichzeichnen), Bildaustausch mit Erhalt des Rahmens.
- Export & Druck: Hochwertiger PDF-/XPS-Export mit Beschnitt- und Schnittmarken; geeignet für den Druck in der Onlinedruckerei oder lokal beim Copyshop.
- Pack & Go: Projekt samt Schriften und Medien sammeln – praktisch für Archivierung oder Weitergabe an den Dienstleister.
Warum du Publisher brauchen könntest
Du organisierst einen Vereinsflohmarkt, willst für dein Café eine Wochenkarte drucken oder brauchst einen knackigen Produktflyer? Dann liefert Publisher genau das: schnelle Ergebnisse ohne Agenturkosten. Für Teams ohne eigene Designer ist das Gold wert. Und ja, High‑End‑Magazine entstehen anderswo – aber für Alltagskommunikation ist Publisher oft „genug“ und spart Zeit.
Bedienung und Workflow
Der Ablauf ist simpel: Vorlage wählen, Seitenzahl festlegen, Textrahmen und Bilder platzieren, Farben/Schriften über das Designschema anpassen, Masterseiten für wiederkehrende Elemente definieren, am Ende als PDF exportieren. Dank Office‑Ribbon findest du dich sofort zurecht. Ein Lieblingsdetail: Bilder lassen sich direkt im Layout austauschen, ohne das Seitenraster zu zerlegen – ideal, wenn die Kundin in letzter Minute noch ein neues Foto schickt.
System, Lizenz, Version – was du wissen musst
Version: 2013. System: Windows. Lizenz: kommerziell (Bestandteil der Office‑Familie). Beachte: Die Office‑Generation 2013 hat am 11. April 2023 das Supportende erreicht. Für moderne Setups empfiehlt sich – falls Publisher weiterhin gebraucht wird – die Nutzung der aktuell verfügbaren Publisher‑Variante innerhalb von Microsoft 365 (nur Windows). Microsoft hat zudem angekündigt, Publisher im Oktober 2026 einzustellen; plane rechtzeitig eine Alternative ein.
Grenzen und Alternativen
Publisher glänzt beim schnellen Umsetzen, nicht beim Feinschliff für High‑End‑Druck: Farbmanagement, Preflight, CMYK‑Feintuning, Variable Fonts – alles eher rudimentär. Wenn du regelmäßig komplexe Layouts oder ganze Magazine erstellst, sind spezialisierte Tools wie Affinity Publisher, Adobe InDesign oder das Open‑Source‑Projekt Scribus die bessere Wahl.
Praxistipps für bessere Ergebnisse
- Masterseiten nutzen: Kopf-/Fußzeilen, Logo, Seitenzahlen konsistent halten.
- Formatvorlagen anlegen: Überschriften, Fließtext, Bildunterschriften – spart Zeit und wirkt professioneller.
- PDF-Export checken: Beschnitt aktivieren, Auflösung hoch einstellen, beim Druckdienstleister nach Profil/Leitfaden fragen.
- Pack & Go: Vor Abgabe an die Druckerei Projekt sammeln, damit keine Schriften/Bilder fehlen.
Für wen eignet sich Publisher 2013 heute?
Für Kleinunternehmen, Vereine, Schulen und Einsteiger, die einfache Printmaterialien erstellen und bestehende Office‑Kenntnisse nutzen wollen. Wer maximale Kontrolle, Team‑Workflows und zukunftssichere Roadmaps braucht, sollte auf modernere DTP‑Lösungen setzen.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Publisher 2013 noch sicher zu nutzen?
Funktional ja, aber die Version ist nicht mehr im Support. Für produktive Umgebungen empfiehlt sich der Umstieg auf eine aktuell gepflegte Alternative.
Kann ich mit Publisher 2013 druckfertige PDFs erstellen?
Ja. Nutze den PDF-Export mit Beschnitt- und Schnittmarken und wähle eine hohe Qualitätseinstellung. Frage im Zweifel beim Druckdienst nach empfohlenen Export-Optionen.
Läuft Publisher 2013 auf Windows 11?
Offiziell optimiert wurde es für die Windows-Generation zur Zeit seiner Veröffentlichung. In der Praxis kann es funktionieren, Garantien gibt es aber keine – teste es in deiner Umgebung.
Gibt es eine Testversion?
Historisch war Publisher Teil von Office-Testpaketen. Heute hängt es davon ab, welche Office-/Microsoft‑365‑Variante du beziehst. Prüfe die verfügbaren Pakete und ob Publisher enthalten ist.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Microsoft Publisher
Lizenzart:
Commercial
System:
Windows
Sprache:
Multi-language
Update:
10.01.2026
Latest Version:
2013
Die neusten Downloads