MiniTool MovieMaker
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MiniTool MovieMaker nimmt dir die Hürde beim Videoschnitt: Projekt starten, Clips ziehen, Effekte setzen, exportieren – ohne Wasserzeichen. Ich habe die Software im Alltag getestet und zeige dir, was wirklich stark ist, wo Grenzen liegen und ob sich der Download für deine Projekte lohnt.
Vorteile
- 4K-Export ohne Wasserzeichen in der Free-Version
- Einsteigerfreundliche, übersichtliche Oberfläche
- Mehrspur-Editing (bis zu 9 Video- und 2 Audiospuren)
Nachteile
- Free-Version begrenzt Videolänge nach drei Exports
- Nur Windows, keine macOS-/Linux-Version
- Wenige Profi-Tools (kein Keyframing, kein Greenscreen)
MiniTool MovieMaker: Was dich erwartet
MiniTool MovieMaker ist ein leichtgewichtiger Videoeditor für Windows, der dir schnelle Ergebnisse liefert. Besonders stark: Export ohne Wasserzeichen bis 4K, eine klare, anfängerfreundliche Timeline und Ressourcen wie Vorlagen, Filter, Titel, Sticker. In meinen Tests habe ich innerhalb von 15 Minuten ein Social-Video mit Musik, Text und Motion-Effekten gebaut – genau der Flow, den du willst, wenn es schnell gehen muss.
Die wichtigsten Funktionen im Überblick
- Mehrspur-Timeline: Bis zu 9 Videospuren und 2 Audiospuren für Overlays, B-Roll, Musik und Voice-Over.
- Schnitt & Feinschliff: Trim, Split, Merge, Crop, Rotate/Flip – flott und ohne Umwege.
- Geschwindigkeit & Reverse: Clips verlangsamen, beschleunigen oder rückwärts abspielen für knackige Effekte.
- Texte & Elemente: Animierte Titel, Untertitel, Abspann sowie Bubble-Text und moderne Sticker.
- Farben & Look: Helligkeit, Kontrast, Sättigung plus 3D-LUTs für cineastische Looks.
- Batch-Anwendungen: Effekte, Übergänge oder Farbkorrekturen per Klick auf alle Clips anwenden.
- Formate & Export: MP4, MKV, AVI, MOV, WMV, WEBM, GIF und MP3 – Auflösung, Bitrate, Encoder und Framerate steuerbar, bis 4K ohne Wasserzeichen.
- Aspect Ratios: 16:9, 9:16, 1:1, 4:3 für YouTube, Reels, Shorts & Co.
Für wen ist es gedacht?
Wenn du schnell Social-Content, Tutorials, Produktclips oder Schulungs-Videos schneiden willst, passt MovieMaker. Creator, Lehrkräfte, Teams im Marketing und Einsteiger bekommen einen direkten Workflow ohne steile Lernkurve. Für High-End-Projekte mit Keyframing, Chroma-Key/Greenscreen, komplexem Audio-Mixing ist es weniger gedacht.
Leistung & Systemanforderungen
Das Tool fühlt sich auf moderner Hardware angenehm flott an. Empfohlen sind Windows 11/10 (64 Bit), Intel i5 ab 2 GHz (6. Gen oder neuer), 8 GB RAM, 10 GB freier Speicher (SSD empfohlen) und eine aktuelle GPU (Intel HD 5000, NVIDIA GTX 700, AMD Radeon R5 oder neuer). Aktualisierte Grafiktreiber zahlen sich spürbar aus – Renderzeiten und Vorschau laufen stabiler.
Lizenzmodell: gratis vs. bezahlt
Die Free Edition bietet alle Effekte und den Export ohne Wasserzeichen. Einschränkung: Die ersten drei Exports sind ohne Längenlimit, danach sind maximal 2 Minuten pro Export gratis. Eine Lizenz hebt die Längenbeschränkung auf. Es gibt Monats- und Jahrespläne (jeweils für 1 PC) sowie einen Lifetime-Plan (für bis zu 3 PCs). Praktisch, wenn du regelmäßig längere Videos produzierst.
So startest du in 5 Minuten
1. Projekt anlegen und das richtige Seitenverhältnis wählen. 2. Medien importieren und per Drag & Drop in die Timeline ziehen. 3. Schnitte setzen, Übergänge und Texte/Sticker platzieren. 4. Mit LUTs oder Farbreglern den Look verfeinern, Musik pegeln. 5. Export: Preset wählen (1080p/4K), Bitrate/Framerate anpassen, speichern – fertig.
Grenzen, die du kennen solltest
Für ambitionierte Postproduktion fehlen Keyframes und Greenscreen. Auch Audio-Workflows sind eher basic. Stört dich das nicht, bekommst du einen schlanken Editor, der einfach liefert – und genau das macht ihn im Alltag so attraktiv.
Mein Fazit
MiniTool MovieMaker ist der Shortcut zum fertigen Video. Wenn du statt Feature-Overkill einen verlässlichen, schnellen Editor suchst, ist das hier dein Werkzeug. Die Free-Version ist fair, der 4K-Export ohne Wasserzeichen ein echter Pluspunkt. Wer Profi-Features braucht, schaut sich anderswo um – alle anderen werden hier produktiv.
Häufig gestellte Fragen:
Ist MiniTool MovieMaker wirklich ohne Wasserzeichen?
Ja. Du kannst in der Free-Version ohne Wasserzeichen exportieren, sogar bis 4K.
Wie lang dürfen Videos in der Free-Version sein?
Die ersten drei Exports sind ohne Längenlimit. Danach sind maximal 2 Minuten pro Export möglich, solange du keine Lizenz aktivierst.
Unterstützt das Programm macOS oder Linux?
Nein, MiniTool MovieMaker ist ausschließlich für Windows verfügbar.
Welche Formate kann ich exportieren?
Unter anderem MP4, MKV, AVI, MOV, WMV, WEBM sowie GIF und MP3. Auflösung, Bitrate und Framerate kannst du steuern.
Gibt es Mehrspur-Editing?
Ja, bis zu 9 Videospuren und 2 Audiospuren – ideal für Overlays, B-Roll, Musik und Sprecher.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
MiniTool MovieMaker
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows
Sprache:
English
Update:
10.01.2026
Latest Version:
8.4.0
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