OCCT

OCCT

OCCT ist dein unverzichtbarer Begleiter zum Stresstesten und Überwachen deiner PC-Hardware.

OCCT ist das Schweizer Taschenmesser zum Stresstesten und Überwachen deines PCs. Version 15 packt neue Prüfszenarien und clevere Diagnosen oben drauf – ideal, wenn du Abstürze jagst, Frametimes glättest oder eine frische Hardware sauber validieren willst. Im Folgenden zeige ich dir, was OCCT leistet, wie es funktioniert und für wen es sich wirklich lohnt.

Vorteile

  • Adaptive GPU-Stresstests inkl. Coil-Whine-Erkennung
  • Starkes Monitoring mit Berichten und Vergleich
  • Windows- und Linux-Support inkl. Steam-Distribution

Nachteile

  • Storage-Stresstest sehr fordernd für SSD/HDD
  • Automatisierung/Pro-Features nur gegen Aufpreis
  • Oberfläche primär auf Englisch

OCCT – Dein Stresstest- & Monitoring-Allrounder

OCCT ist eine umfassende Suite zum Prüfen von CPU, GPU, RAM, Netzteil und Datenträgern – inklusive Live-Monitoring und auswertbaren Reports. Mit v15 kamen ein ausgereifter Storage-Stresstest samt Benchmark sowie eine smarte Coil-Whine-Erkennung hinzu, die dir das Auffinden von Fiep-Geräuschen erleichtert.

Was OCCT ausmacht

Du startest gezielte Tests für CPU (verschiedene Instruktionssätze), RAM, GPU (3D-Last), Power (kombinierte Systemlast) und jetzt auch Storage. Parallel siehst du Temperaturen, Taktraten, Spannungen, Lüfter und Leistungsaufnahme in einem aufgeräumten Monitoring – am Ende gibt’s ausführliche, teilbare Reports und sogar Stability Certificates für dokumentierte Ergebnisse.

Neuerungen in Version 15

Storage-Test & -Benchmark: Der Stresstest treibt SSD/HDD gezielt an thermische und leistungstechnische Grenzen; der Benchmark liefert CrystalDiskMark-ähnliche Kennzahlen direkt in OCCT. 3D Adaptive Update: Der GPU-Test erkennt Fehler präziser und variiert die Last, um reale Szenarien nachzustellen. Coil-Whine-Erkennung: Per definierter „Songs“ macht OCCT Spulenfiepen hörbar unterscheidbar – praktisch, wenn mehrere Komponenten infrage kommen. Skins: Personalisierbar (u. a. LTT, Corsair).

So arbeitet der 3D-Adaptivtest

Statt stumpf 100 % GPU-Last zu erzwingen, moduliert OCCT die Intensität dynamisch. Das deckt Instabilitäten in genau den Lastfenstern auf, in denen moderne GPUs real arbeiten (oft 40–60 %). Multi-GPU wird unterstützt, und die Coil-Whine-Modi helfen, das fiepende Bauteil zu identifizieren. Ergebnis: praxisnähere Stabilitätsaussagen als mit klassischen Dauervollast-Tools.

Monitoring, Reports und Vergleich

OCCT liest umfangreiche Sensoren aus (CPU/GPU/VRM, Lüfter, Power, Frequenzen) und erstellt übersichtliche HTML-Reports. Report-Vergleiche erleichtern A/B-Checks nach Umbauten oder BIOS-Tweaks; jüngere Updates verbessern das Matching unterschiedlicher GPU-Konfigurationen.

Lizenzen und Editionen

Für Privatanwender gibt es die Personal-Edition kostenlos; zusätzlich kannst du eine Supporter-Lizenz bequem über die Steam-Distribution freischalten (nicht als Abo, sondern als einmaliger Kauf). Pro und Enterprise bringen Automatisierung, eigene Testschedules und eine Command-Line-Variante für Labore, Systemhäuser oder QS-Workflows.

Systeme und Anforderungen

OCCT läuft auf Windows (ab Windows 10, 64 Bit) und Linux – inklusive Steam-Distribution und Steam-Deck-Support. Als Baseline genügen u. a. 4 GB RAM und rund 500 MB Speicherplatz; eine dedizierte GPU ist optional, je nach Test.

Praxis-Tipps aus Erfahrung

Dosierung beim Storage-Test: Der SSD/HDD-Stresstest ist bewusst hart. Für schnelle Checks reichen kurze Läufe (z. B. 5–10 Minuten). Längere Sessions sind sinnvoll vor wichtigen Projekten oder wenn ein Laufwerksproblem vermutet wird – aber setze sie mit Bedacht ein, da hohe thermische Last und Schreibmuster die Lebensdauer beeinflussen können.

Für wen lohnt sich OCCT?

Wenn du einen neuen Build validierst, Overclocking sauber absichern willst oder sporadische Abstürze endlich einordnen musst, macht OCCT den Unterschied. Mein Lieblings-Workflow: Erst Monitoring und leichte GPU-/CPU-Last, dann gezielt die Problemzone (z. B. RAM oder PSU) erhöhen und zuletzt die adaptive GPU-Prüfung laufen lassen. So bekommst du reproduzierbare Ergebnisse statt Rätselraten.

Fazit

OCCT ist 2026 das Tool, das ich jedem PC-Bastler empfehle: flexibel, modern, mit Features, die echte Alltagsfehler enttarnen – von VRM-Grenzen bis Coil Whine. Die gratis Personal-Version reicht vielen völlig aus; wer automatisiert, skaliert mit Pro/Enterprise. Kurz: weniger Trial-and-Error, mehr belastbare Daten.

Häufig gestellte Fragen:

Ist OCCT kostenlos?

Ja, die Personal-Edition ist gratis. Optional gibt es eine Supporter-Freischaltung über Steam; für Unternehmen stehen Pro/Enterprise mit Automatisierung zur Verfügung.

Ist der Storage-Stresstest gefährlich für mein Laufwerk?

Gefährlich nicht – aber er ist sehr fordernd. Nutze ihn gezielt und nicht dauerhaft im Loop; für Alltags-Checks genügen kurze Läufe.

Läuft OCCT auf Linux und Steam Deck?

Ja. Es gibt native Builds für Windows und Linux; die Steam-Version erleichtert Installation und Updates – inklusive Steam-Deck-Support.

Welche Tests sind für eine schnelle Fehlerdiagnose am sinnvollsten?

Starte mit Monitoring, dann kurze CPU- und RAM-Checks. Bei Grafikfehlern oder Mikrorucklern ist der 3D-Adaptivtest die erste Wahl; bei sporadischen Reboots hilft der Power-Test, Netzteil und VRM unter realer Kombilast zu prüfen.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,6

Name:

OCCT

Lizenzart:

Freemium (Personal kostenlos; Pro/Enterprise kostenpflichtig)

System:

Windows, Linux

Sprache:

English

Update:

09.01.2026

Latest Version:

15.0.13