Open Hardware Monitor
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Open Hardware Monitor ist ein schlankes, portables Tool, das dir Temperaturen, Lüfterdrehzahlen, Spannungen, Auslastungen und Taktraten deines PCs in Echtzeit zeigt – ideal, wenn du schnell wissen willst, ob dein System sauber läuft oder irgendwo Wärme staut.
Vorteile
- Portable Nutzung ohne Installation
- Kompakte Sensorübersicht mit System-Tray und Gadget
- Offener Quellcode unter MPL 2.0
Nachteile
- Seit 2020 keine neuen Releases; neueste Hardware teils nur eingeschränkt unterstützt
- Offiziell bis Windows 10 gelistet
- Gelegentliche Antivirus-Fehlalarme durch Low-Level-Treiber
Open Hardware Monitor: Sensoren im Blick – leicht, portabel, ehrlich
Was ist Open Hardware Monitor?
Open Hardware Monitor (OHM) ist ein kostenloses Open-Source-Programm, das die wichtigsten Sensorwerte deines Rechners sichtbar macht: Temperaturen, Lüfter, Spannungen, Last und Takt – übersichtlich in einer Baumansicht, im System-Tray oder als Desktop-Gadget. So erkennst du sofort, ob CPU, GPU oder Laufwerke im grünen Bereich sind.
Hauptfunktionen
- CPU/GPU-Temperaturen und -Takte auslesen (Intel, AMD; NVIDIA/ATI) sowie SMART-Daten von Festplatten/SSDs.
- Anzeige der Werte im Hauptfenster, als Gadget oder per Tray-Icon – ideal für dauerhaftes Monitoring beim Zocken oder Rendern.
- Portabler Betrieb: Zip entpacken, EXE starten – fertig. Für vollen Zugriff auf alle Sensoren empfiehlt sich Administratorstart.
Installation und Bedienung
Der Ablauf ist angenehm unkompliziert: Archiv entpacken, OpenHardwareMonitor.exe starten, optional als Administrator. Ab .NET Framework 4.5 läuft die App stabil; Linux wird via Mono mit WinForms unterstützt. In der Praxis bedeutet das: Du kannst OHM ohne Setup auf einen USB-Stick legen und auf mehreren Rechnern verwenden – perfekt für schnelle Checks bei Freunden oder im Büro.
Kompatibilität und Entwicklungsstand
Die letzte offizielle Version 0.9.6 erschien am 27. Dezember 2020. Offiziell genannt werden Windows XP bis 10 sowie x86-Linux. Viele Nutzer setzen es zwar auch unter neueren Windows-Versionen ein, aber die Hardware-Entwicklung rast – für ganz neue CPU-/GPU-Generationen lohnt oft ein Blick auf den aktiven Fork „Libre Hardware Monitor“, der moderneres Silizium zeitnäher abdeckt.
Sicherheit und Treiber-Hinweis
OHM arbeitet für einige niedrige Systemzugriffe mit dem WinRing0-Stack; solche Low-Level-Treiber wurden in der Vergangenheit zeitweise von Sicherheitslösungen fälschlich angeschossen. Das ist kein Hinweis auf Malware, aber es kann zu Warnungen führen – dann hilft meist ein Update oder eine Ausnahme (bewusst und mit Bedacht setzen).
Lizenz & Transparenz
Open Hardware Monitor ist unter der Mozilla Public License 2.0 lizenziert. Das bedeutet: Du nutzt die Software kostenlos, kannst den Quellcode einsehen und Verbesserungen beitragen; die Datei-basierte Copyleft-Lizenz sorgt gleichzeitig für klare Spielregeln bei Änderungen und Verteilungen.
Wofür brauchst du es?
Typische Szenarien: Du baust einen neuen Rechner und willst checken, ob der Kühler richtig sitzt. Du hörst beim Spielen plötzlich aufdrehende Lüfter und möchtest wissen, ob die Grafikkarte drosselt. Oder du jagst einem sporadischen Systemfreezer hinterher und suchst Temperaturspitzen und Spannungsabfälle. OHM liefert dir dafür die nackten Zahlen – schnell, leichtgewichtig, ohne Marketing-Schmuck. Und genau das macht es im Alltag so verdammt hilfreich.
Alternativen und Praxis-Tipp
Wenn du nagelneue Hardware verwendest oder Sensoren fehlen, probiere den erwähnten Fork „Libre Hardware Monitor“. Er basiert auf OHM, wird aber aktiver gepflegt und unterstützt dadurch oft schneller neue Chips. Behalte dennoch im Hinterkopf: Für tiefen Hardwarezugriff brauchen solche Tools erhöhte Rechte – also verantwortungsvoll einsetzen.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Open Hardware Monitor kostenlos?
Ja. OHM ist Freeware und Open Source unter MPL 2.0 – du zahlst nichts und kannst den Code einsehen.
Läuft das Programm unter Windows 11?
Offiziell gelistet sind Windows-Versionen bis 10 sowie x86-Linux (Mono). In der Praxis funktioniert OHM oft auch unter Windows 11, je nach Treiber- und Hardwarestand.
Warum meldet mein Virenscanner das Tool?
Wegen der Low-Level-Zugriffe (WinRing0) kam es phasenweise zu False Positives bei einigen Sicherheitslösungen. Das Tool selbst ist dadurch nicht automatisch gefährlich, aber du solltest Ausnahmen nur bewusst setzen.
Was mache ich, wenn Sensoren fehlen?
Starte die App als Administrator und prüfe Treiber/Chipsatz-Updates. Falls deine brandneue Hardware noch nicht unterstützt wird, hilft oft der Fork „Libre Hardware Monitor“.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Open Hardware Monitor
Lizenzart:
Freeware (Open Source, MPL 2.0)
System:
Windows, Linux (via Mono)
Sprache:
English
Update:
09.01.2026
Latest Version:
0.9.6
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