Orbiter Space Flight Simulator
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Orbiter Space Flight Simulator ist ein kostenloser, physikgetreuer Raumfahrt‑Simulator für Windows. Wenn du echte Orbitalmechanik ausprobieren willst statt Arcade‑Action, bist du hier richtig. In dieser Review erfährst du, was die aktuelle Version 2024 kann, wo sie brilliert, wo sie aneckt und wie du sie optimal einrichtest.
Vorteile
- Realistische Orbitalphysik ohne Kompromisse
- Enorme Add‑on‑Auswahl und aktive Community
- Kostenlos nutzbar, schlanke Hardware‑Anforderungen
Nachteile
- Steile Lernkurve ohne geführte Kampagne
- Standardgrafik nüchtern; beste Optik erst mit Add‑ons
- Nur Windows, keine native macOS/Linux‑Version
Orbiter Space Flight Simulator – echte Raumfahrt, kein Spielzeug
Du willst verstehen, wie Rendezvous, Trans‑Lunar Injection oder aerodynamisches Bremsen wirklich funktionieren? Orbiter ist ein reiner Simulator: keine Gegner, keine Loot‑Kisten – nur Himmelsmechanik, Navigation und deine Fähigkeiten am Steuer. Genau deshalb übt Orbiter diesen besonderen Sog aus: Nach den ersten Erfolgserlebnissen – das erste saubere Andocken an eine Raumstation – macht es fast schon süchtig.
Was ist Orbiter?
Orbiter simuliert das Sonnensystem mit präziser Newton’scher Physik. Du startest historische, hypothetische oder fiktive Raumfahrzeuge, planst Transfers mit MFD‑Instrumenten (Multi‑Function Displays) und setzt Manöver zum richtigen Zeitpunkt. Die Version 2024 führt das Projekt als modernes, quelloffenes MIT‑Lizenz‑Projekt fort – ideal für alle, die sich ernsthaft mit Orbitalmechanik befassen möchten.
Hauptfunktionen im Überblick
Realistische Navigation: Orbit‑, Transfer‑ und Rendezvous‑MFDs geben dir alle Bahnparameter an die Hand. Szenarien decken vom Low‑Earth‑Orbit bis zu interplanetaren Flügen alles ab.
Add‑ons ohne Ende: Von High‑Res‑Planetentexturen über D3D9‑Grafikclient bis zu Sound (z. B. via XRSound) und detailreichen Raumfahrzeugen – du passt Orbiter an deinen Geschmack an.
Skripting & Tools: Dank Lua‑Skripting automatisierst du Prozeduren, lernst schneller und baust eigene Trainingsszenarien.
Warum du Orbiter brauchst
Wenn dich echte Raumfahrt reizt, liefert Orbiter die richtige Mischung aus Anspruch und Kontrolle. Du spürst Ursache und Wirkung: zu früher Burn? Periapsis zu niedrig. Zu späte Kurskorrektur? Rendezvous‑Fenster verpasst. Dieses direkte Feedback ist lehrreich – und das Gefühl, nach mehreren Anläufen perfekt einzuschweben, ist unbezahlbar.
Bedienung & Lernkurve
Der Einstieg ist fordernd. Mein Tipp: Starte mit einem Orbit‑Aufstieg, übe dann Plane‑Align und Phasing zum Docking. Nutze Checklisten und pausiere vor Manövern, um Burn‑Zeitpunkte zu setzen. Nach ein paar Sessions merkst du, wie die Anzeigen „sprechen“ – und plötzlich klickt es.
Grafik, Sound und Performance
Out of the box ist die Grafik zweckmäßig. Mit D3D9‑Client und hochauflösenden Texturen holst du deutlich mehr heraus: schärfere Planetenoberflächen, bessere Beleuchtung, stabilere Framerates. Sound ist bewusst minimal – Sound‑Add‑ons bringen Starts, RCS‑Zischen und Funkverkehr ins Cockpit.
Systemanforderungen
Orbiter ist leichtgewichtig: ein Dual‑Core‑PC, 2 GB RAM empfohlen und einige GB Speicher reichen. Wichtig ist eine dedizierte GPU für hohe Texturlevel. So läuft der Simulator auch auf älteren Systemen geschmeidig – perfekt, um Add‑ons zu stapeln, ohne gleich neue Hardware zu kaufen.
Neu in der Version 2024
Quelloffen unter MIT‑Lizenz sowie laufend gepflegt durch die Community. Aktualisierte Standardszenarien, zahlreiche Bugfixes und Verbesserungen an der Lua‑Schnittstelle (inkl. XRSound‑Unterstützung) sorgen für ein runderes Erlebnis. Der Kern bleibt 32‑Bit – Add‑on‑Kompatibilität steht klar im Fokus.
Add‑ons & Community
Der wahre Reiz liegt in der Community: neue Raumfahrzeuge, Startplätze, MFDs, Automationsskripte. Du kannst „dein Orbiter“ kuratieren – von der ISS‑Praxis bis zu Mars‑Transfers. Praxistipp: Installiere Add‑ons modular, teste nach jedem Schritt und behalte die Log‑Datei im Blick, falls etwas hakt.
Praxisbeispiel: Dein erstes Docking
1) In einen stabilen LEO steigen. 2) Inclination matchen. 3) Mit dem Phasing die Umlaufzeit anpassen, bis du hinter der Station „einschnappst“. 4) Relative Velocity mit RCS feinfühlig abbauen. Wenn du das beherrschst, öffnen sich Transferfenster zu Mond & Co.
Fazit
Orbiter 2024 ist kein Wohlfühl‑Spiel – es ist ein Präzisionswerkzeug für Raumfahrtfans. Mit Add‑ons glänzt es optisch, die Physik ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Wer bereit ist, Zeit zu investieren, bekommt einen zeitlosen Simulator, der Wissen und Gänsehaut liefert – gratis.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Orbiter wirklich kostenlos?
Ja. Orbiter 2024 ist quelloffen unter MIT‑Lizenz und für dich kostenfrei nutzbar.
Läuft Orbiter unter Windows 11?
Ja, in der Regel problemlos. Achte auf aktuelle Grafiktreiber und installiere bei Bedarf den D3D9‑Client für bessere Stabilität und Optik.
Gibt es eine 64‑Bit‑Version?
Der Kern ist weiterhin 32‑Bit. Das sichert die Add‑on‑Kompatibilität. Performance ist dennoch sehr gut, solange Texturpakete zum System passen.
Brauche ich Add‑ons zwingend?
Nein. Aber für Top‑Grafik und Sound lohnen D3D9‑Client, High‑Res‑Texturen und ein Sound‑Paket. Installiere schrittweise und teste nach jedem Add‑on.
Kann ich mit Joystick fliegen?
Ja. Ein Gamepad oder Joystick macht vor allem Dockings und Landungen deutlich präziser und intuitiver.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Orbiter Space Flight Simulator
Lizenzart:
Open Source (MIT)
System:
Windows
Sprache:
English
Update:
09.01.2026
Latest Version:
2024
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