PDFgear

PDFgear

PDFgear verbindet umfangreiche PDF-Bearbeitungsfunktionen mit modernen KI-Tools und ist kostenlos für alle Plattformen erhältlich.

PDFgear ist ein kostenloser, überraschend umfangreicher PDF‑Editor mit OCR und KI-Helfer, der auf Windows und macOS läuft und mit mobilen Apps ergänzt wird. In dieser Review erfährst du, wie gut sich PDFgear im Alltag schlägt, wo es glänzt – und wo du genauer hinsehen solltest.

Vorteile

  • Kostenloser, funktionsreicher PDF‑Editor inkl. OCR und E‑Signaturen
  • Schnelle Konvertierung und praxistaugliche Werkzeuge fürs Seitenmanagement
  • Übersichtliche Oberfläche mit optionalem KI‑Assistenten

Nachteile

  • Vertrauensdebatte rund um Sicherheit/Datenschutz
  • Vereinzelt Stabilitäts- und Performance-Hänger bei großen/gescannten PDFs
  • Nur 64‑Bit unter Windows, kein 32‑Bit‑Support

PDFgear: Gratis PDF‑Editor mit KI – stark in Features, umstritten in der Vertrauensfrage

PDFgear ist ein vollwertiger PDF‑Editor für Windows und macOS mit Apps für iOS/Android. Du bearbeitest Texte direkt im PDF, ordnest Seiten neu, schwärzt vertrauliche Stellen, füllst Formulare aus und unterschreibst digital. Besonders spannend: OCR für gescannte Dokumente und ein KI‑Assistent zum Zusammenfassen langer PDFs.

Was macht PDFgear besonders?

  • Editieren wie in Word: Text, Bilder, Links und Formularelemente lassen sich direkt ändern.
  • Konvertieren: PDF ↔ Word, Excel, PowerPoint, JPG/PNG – auf Wunsch im Batch.
  • Schwärzen & Signieren: Inhalte sicher unkenntlich machen, Signaturfelder setzen, Zertifikate nutzen.
  • OCR in 30+ Sprachen: Gescannte Seiten werden durchsuchbar und editierbar.
  • Seitenwerkzeuge: Zusammenführen, teilen, drehen, zuschneiden, neu nummerieren.

So fühlt sich die Arbeit damit an

Im Test habe ich an einem Montagmorgen einen 120‑seitigen Vertrags‑Scan mit OCR aufbereitet, Passagen geschwärzt und das Dokument als durchsuchbares PDF zurückgeschickt. Das ging zügig, die Bedienoberfläche ist klar und Shortcuts sitzen schnell. Beim Export nach Word blieben Layout und Tabellen in meinem Fall überraschend stabil.

KI‑Funktionen sinnvoll einsetzen

Der integrierte Assistent kann Abschnitte zusammenfassen, Fragen zum Dokument beantworten oder To‑dos aus Protokollen ziehen. Praktisch, wenn du keine Zeit für 80 Seiten Prosa hast. Für sensible Akten gilt trotzdem: offline bearbeiten und KI nur auf unkritische Inhalte loslassen.

Sicherheit, Privatsphäre und Updates

Rund um PDFgear gab es öffentlich kontroverse Diskussionen zu Datenverarbeitung, Installer‑Verhalten und Standard‑App‑Zuweisungen. Das Team weist Vorwürfe zurück und liefert Updates nach. Mein Rat: arbeite mit lokalen Dateien, prüfe in den Einstellungen Telemetrie/Autostart, halte die Software aktuell und blocke bei Bedarf den Internetzugriff per Firewall oder nutze eine Sandbox/VM – so bleibst du auf der sicheren Seite.

Performance und Stabilität

Alltagsaufgaben laufen flott; bei sehr großen PDFs oder beim Einfügen/Scannen gab es vereinzelt Haker. Kein Showstopper, aber: regelmäßig speichern und bei heiklen Projekten mit Kopien arbeiten. Positiv: Die Release‑Notes zeigen kontinuierliche Verbesserungen wie Redaction, neue Scanner‑Workflows, optimierten Druckdialog und UI‑Polish.

Für wen lohnt sich PDFgear?

Wenn du einen kostenlosen Allrounder suchst, der Textbearbeitung, Konvertierung, OCR und Signaturen abdeckt, ist PDFgear eine starke Option. Für hochregulierte Umgebungen (Recht, Medizin) würde ich aktuell eher zu Tools mit transparentem Sicherheitsnachweis greifen.

System, Lizenz und Version

PDFgear läuft auf Windows 10/11 (nur 64‑Bit) sowie auf macOS; ergänzend gibt es mobile Apps für iOS und Android. Das Modell ist Freeware; langfristig sind optionale Bezahlfunktionen für Spezialfeatures angedacht. Getestet wurde Version 2.1.14.

Fazit

Mein Eindruck: Funktionsseitig liefert PDFgear erstaunlich viel – gerade, weil es kostenlos ist. Die Vertrauensfrage bleibt der Bremsklotz. Wenn du bewusst mit sensiblen Daten umgehst und die Schutzmaßnahmen beherzigst, bekommst du einen leistungsstarken PDF‑Editor, der in vielen Büros schlicht reicht.

Häufig gestellte Fragen:

Ist PDFgear dauerhaft kostenlos?

Ja, die Kernfunktionen sind aktuell gratis. Perspektivisch könnten einzelne Pro‑Features kostenpflichtig werden, die Basis bleibt laut Anbieter frei.

Kann ich komplett offline arbeiten?

Ja. Bearbeiten, Schwärzen, Konvertieren und OCR funktionieren lokal. Für KI‑Funktionen kann eine Internetverbindung nötig sein.

Unterstützt PDFgear digitale Signaturen?

Ja, inklusive Signaturfeldern und zertifikatsbasierten Signaturen. Für rechtssichere Workflows solltest du interne Compliance‑Vorgaben prüfen.

Läuft es auf Windows 10?

Ja, auf 64‑Bit‑Systemen. 32‑Bit wird nicht unterstützt.

Wie gehe ich mit der Vertrauensdebatte um?

Updates zeitnah installieren, Telemetrie/Autostart prüfen, sensible Dokumente offline halten, optional Firewall oder Sandbox nutzen. So reduzierst du Risiken spürbar.

Eigenschaften der Software

Rating:

3,7

Name:

PDFgear

Lizenzart:

Freeware

System:

Windows, macOS, iOS, Android

Sprache:

Multi-language

Update:

09.01.2026

Latest Version:

2.1.14