PingPlotter
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PingPlotter ist ein Spezialwerkzeug für Netzwerkdiagnose, das dir in wenigen Minuten zeigt, wo Latenzspitzen, Paketverluste oder Jitter wirklich entstehen. Gleich unten findest du Features, Einsatzszenarien, klare Stärken und die wenigen Schwächen – damit du schnell entscheiden kannst, ob es in deinen Werkzeugkasten gehört.
Vorteile
- Visualisiert Ping und Traceroute mit aussagekräftigen Zeitachsen
- Leistungsfähige Alarme und REST-Integrationen
- Ideal, um gegenüber ISP oder Stakeholdern Beweise zu liefern
Nachteile
- Free-Edition stark limitiert
- Keine native Linux-Desktop-App
- Etwas Einarbeitung für tiefere Analysen nötig
PingPlotter im Überblick
PingPlotter kombiniert kontinuierliches Ping mit Traceroute und übersetzt rohe Messwerte in leicht lesbare Grafiken. Du siehst hop-genau, ab welchem Knoten die Qualität kippt – perfekt für VoIP, Gaming oder Remote-Work. Die hier beschriebene Desktop-Version ist aktuell in Version 5.25.20 erhältlich und richtet sich an ambitionierte Privatanwender bis hin zu IT-Teams.
So arbeitet PingPlotter
Während ein gewöhnlicher Ping nur die Spitze des Eisbergs zeigt, zeichnet PingPlotter die gesamte Route auf – mit Latenz, Paketverlust und Jitter über die Zeit. Die Timeline-Grafen machen Schwankungen sichtbar, Anmerkungen halten Ereignisse fest, und du erkennst Muster schneller, als dir lieb ist. Besonders hilfreich: Jitter als Stabilitätsmaß für Echtzeit-Verbindungen.
Kernfunktionen, die im Alltag zählen
- Grafische Traces mit hoher Abtastrate, ideal für sporadische Störungen
- Alarme bei Schwellwerten für Latenz, Verlust oder Trendverschlechterung
- REST- und E-Mail-Integrationen für Tickets, Chat-Alerts und Automationen
- Exporte als Bild, CSV oder PP2 zur Weitergabe oder Langzeitanalyse
- IPv6-Unterstützung, Dark Mode unter Windows und MOS-Werte für Sprachqualität
Diese Mischung aus Visualisierung, Automatisierung und Datenexport macht PingPlotter zu einem echten Problemlöser statt nur zu einem Messgerät.
Editionen und Lizenzmodell
Du startest mit einer 14-tägigen Vollversion; danach fällt die Desktop-App automatisch auf die Free-Edition zurück. Die Free-Variante taugt für schnelle Checks zu Hause, Standard für ernsthaftes Troubleshooting mit bis zu zwei parallelen Zielen, und Professional deckt umfangreiche Workflows ab – inklusive Multi-Target-Monitoring in großem Stil.
Systemvoraussetzungen und Plattformen
PingPlotter Desktop läuft unter Windows und macOS – inklusive aktueller Versionen wie Windows 11 und macOS Sonoma, aber auch älteren Systemen, falls du Legacy-Maschinen prüfen musst. Eine native Linux-Desktop-App gibt es nicht; hier bietet sich die Cloud-Variante samt Linux-Agent an, wenn du verteilt messen willst.
Für wen ist PingPlotter sinnvoll?
Wenn du regelmäßig Netzwerkprobleme erklären oder beweisen musst, sparst du mit PingPlotter Zeit und Nerven. Gamer decken instabile Routen auf, Admins dokumentieren VoIP-Probleme sauber, und im Homeoffice klärst du in Minuten, ob das WLAN, der Router oder der Provider der Übeltäter ist.
Setup und Bedienung
Installation ist schnell erledigt. Danach arbeitest du mit einer übersichtlichen Oberfläche: Ziele anlegen, Timeline beobachten, Kommentare setzen, bei Bedarf exportieren. Die Menüstruktur führt dich zügig zu Exporten, Sessions und Alarmen, ohne dass du dich in Dialogen verirrst.
Praxiserfahrung
Mein Aha-Moment: Eine VoIP-Strecke mit sporadischen Aussetzern wirkte erst harmlos. Im Verlauf zeigten sich jedoch regelmäßige Jitter-Spitzen an einem Transit-Hop. Ein Auto-Alert mit REST-Webhook legte jedes Auftreten sekundengenau ab – perfekt, um den Case beim Provider zu schließen. Genau dafür liebe ich das Tool: Es liefert nicht nur Daten, sondern Beweise.
Stärken und Schwächen im Fazit
Stark sind Visualisierung, Automationen und die Qualität der Belege. Schwach sind die Limitierungen der Free-Edition und das fehlende Linux-Desktop-Pendant. Wenn du jedoch ernsthaft Netzwerke analysierst, ist PingPlotter jeden Cent wert.
Häufig gestellte Fragen:
Ist PingPlotter kostenlos?
Du kannst 14 Tage lang alles testen; danach nutzt du die Free-Edition mit reduziertem Funktionsumfang. Für mehr Ziele und Automationen sind Standard oder Professional gedacht.
Wie viele Ziele kann ich parallel überwachen?
Standard ist auf zwei Ziele ausgelegt. Professional skaliert deutlich höher und eignet sich für umfangreiche Multi-Target-Szenarien.
Läuft PingPlotter auf macOS und Windows?
Ja, beide Plattformen werden unterstützt; auch ältere Systeme sind abgedeckt, falls du Legacy-Hosts prüfen musst.
Gibt es Linux-Unterstützung?
Eine Linux-Desktop-App gibt es nicht. Für Linux-Umgebungen nutzt du die Cloud-Variante mit Agent.
Kann ich Alarme an Ticketsysteme oder Chats senden?
Ja. Neben E-Mail gibt es REST-Webhooks, mit denen du z. B. Tickets anlegst oder Meldungen an Slack und Co. schickst.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
PingPlotter
Lizenzart:
Commercial
System:
Windows, macOS
Sprache:
English
Update:
09.01.2026
Latest Version:
5.25.20
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