Playnite

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Playnite vereint alle deine PC-Spiele in einem einzigen, benutzerfreundlichen Launcher.

Playnite bündelt deine PC‑Spiele aus Steam, Epic, GOG, EA App, Ubisoft Connect, Battle.net & Co. in einem einzigen, schnörkellosen Launcher – inklusive Emulations-Support und Couch‑freundlichem Vollbildmodus. Im Folgenden zeige ich dir, wie Playnite funktioniert, worin es stark ist, wo es schwächelt und ob es zu deinem Setup passt.

Vorteile

  • Kostenlos, quelloffen und enorm anpassbar durch Add-ons und Themes
  • Eine Oberfläche für Stores und Emulatoren mit starken Filter- und Tag-Features
  • Desktop- und Vollbildmodus inkl. Controller-Bedienung

Nachteile

  • Offiziell nur für Windows (Linux‑Pläne erst in Arbeit)
  • Erstkonfiguration und Feintuning brauchen Zeit
  • Add-ons können nach Updates gelegentlich Konflikte verursachen

Playnite: Ein Launcher, der deine Spiele wirklich zusammenbringt

Du willst spielen – nicht fünf verschiedene Stores öffnen. Genau hier greift Playnite ein: ein schlanker, kostenloser Open‑Source‑Launcher, der deine Bibliotheken zusammenführt und dir eine einheitliche Oberfläche für PC‑Games und Emulatoren bietet. Dabei bleibt Playnite angenehm unaufdringlich, schnell und respektiert deine Daten.

Was ist Playnite?

Playnite ist ein Gaming‑Bibliotheksmanager für Windows. Es importiert deine Spiele aus gängigen Stores und zeigt sie gemeinsam an – inkl. Cover, Spielzeit, Kategorien, eigener Tags und Filter. Bonus: Auch ROMs und Emulator‑Setups bindest du sauber ein.

Hauptfunktionen im Überblick

Eine Bibliothek für alles: Import mehrerer Stores, Anzeige installierter und nicht installierter Titel, Start direkt aus Playnite.
Vollbild- und Desktop‑Modus: Der Fullscreen Mode ist Controller‑optimiert (perfekt fürs Wohnzimmer/HTPC), der Desktop‑Modus ist ideal für Maus & Tastatur.
Emulation integriert: Emulatoren (z. B. RetroArch, Dolphin, PCSX2 u. a.) lassen sich einrichten, ROMs scannen und mit Covern/Metadaten versehen.
Mächtige Filter & Tags: Sortiere nach Genre, Plattform, Status (installiert/uninstalliert), eigener Bewertung, Spielzeit und mehr.
Metadaten & Medien: Automatische Anreicherung von Covern, Beschreibungen und Co.; Themes können Trailer, Screenshots oder Hintergrundvideos darstellen.
Add-ons & Themes: Richtig stark durch die Community: neue Ansichten, Zusatzfunktionen (z. B. Achievements/Statistiken), Quality‑of‑Life‑Tools, Konsolen‑Look‑&‑Feel.
Portabel oder Installer: Du entscheidest, ob Playnite klassisch installiert oder als portable Version auf SSD/Stick läuft.

Warum Playnite statt einzelner Store‑Apps?

Weil du Zeit sparst und Ordnung gewinnst. Playnite zeigt dir deine komplette Sammlung an einem Ort, auch Titel, die aktuell nicht installiert sind. Mit Filtern und Listen baust du dir im Handumdrehen deine Backlog‑Roadmap – zum Beispiel „JRPGs unter 20 Stunden“ oder „Couch‑Coop für heute Abend“. In der Praxis startest du eine Session schneller und bleibst eher bei einem Spiel, anstatt in Launchern abzutauchen.

Einrichtung: So gehst du smart vor

1) Add-ons auswählen: Nach der Installation öffnest du den Add‑on‑Katalog und aktivierst die Store‑ und Metadaten‑Erweiterungen, die du brauchst. Für Emulation bindest du deine Emulatoren ein und legst ROM‑Ordner fest.
2) Metadaten ziehen: Covern, Beschreibungen und Genres automatisch aktualisieren lassen; fehlende Infos ergänzt du manuell.
3) Layout & Bedienung: Wähle ein Theme, stelle die Startansicht ein (Grid, Liste, Details) und definiere Filter‑Presets. Mit F11 wechselst du jederzeit in den Vollbildmodus.
4) Feinschliff: Tags, Spielzeiten, eigene Bewertungen und Sammlungen (z. B. „durchgespielt“, „Wishlist“, „LAN‑tauglich“) machen deine Bibliothek einzigartig.

Erlebnis im Alltag

Im Test wirkte Playnite reaktionsschnell und stabil. Die Oberfläche bleibt auch mit größeren Bibliotheken übersichtlich, Filter greifen sofort. Im Wohnzimmer überzeugt der Fullscreen‑Mode durch klare Navigation per Gamepad; am Schreibtisch punktet der Desktop‑Modus mit starker Such‑ und Listenlogik. Schön: Du entscheidest, wie viel Automatik du willst – von „einmal einrichten, nie wieder anfassen“ bis zum feinen Kuratieren deiner Sammlung.

Was ist neu in Version 10.47?

Die aktuelle Version legt den Fokus auf Stabilität und aktualisierte Komponenten, behebt Startprobleme in bestimmten Setups und erlaubt u. a. das gezielte Re‑Installieren bestimmter Add‑on‑Versionen. Kurz: kleineres Update, spürbar weniger Reibung.

Grenzen und typische Stolpersteine

Windows‑Fokus: Offiziell läuft Playnite auf Windows 7–11. Eine Linux‑Variante ist perspektivisch geplant, aber noch nicht fertig. Add‑ons sind großartig, können nach Updates aber Inkompatibilitäten verursachen (schnell lösbar: Add‑on aktualisieren, Safe‑Mode testen, notfalls deaktivieren). Außerdem braucht die Erstkonfiguration etwas Zeit – die holst du später mehrfach wieder rein.

Für wen lohnt sich Playnite?

Für dich, wenn du viele Spiele quer über Stores verteilt besitzt, Emulation liebst oder deinen HTPC ernst nimmst. Auch Minimalisten, die nur eine App offen haben wollen, fühlen sich hier zuhause. Wer ausschließlich in einem Store spielt und null Bedürfnis nach Ordnung hat, kann natürlich bei der Original‑App bleiben.

Vergleich & Alternativen

Manche Store‑Apps zeigen inzwischen ebenfalls installierte Fremdspiele an – oft jedoch ohne die Tiefe, Flexibilität und Theme‑Power von Playnite. Vor allem das Zusammenspiel aus Add‑ons, Emulation und Vollbild‑Erlebnis macht den Unterschied.

Fazit

Playnite ist der Launcher, den du nach zwei Tagen nicht mehr hergeben willst: schnell, hübsch, privat und absurd flexibel. Wenn du dir 20–30 Minuten für die Einrichtung gönnst, bekommst du eine Bibliothek, die sich anfühlt, als wäre sie nur für dich gebaut.

Häufig gestellte Fragen:

Ist Playnite wirklich kostenlos?

Ja. Playnite ist Open Source (MIT‑Lizenz) – alle Funktionen sind frei nutzbar.

Läuft Playnite auf Linux oder macOS?

Offiziell ist Playnite derzeit auf Windows zuhause. Eine Linux‑Ausrichtung ist geplant, aber noch nicht final verfügbar.

Kann ich Achievements und Statistiken anzeigen?

Ja, über Add-ons lassen sich Erfolge, Spielzeiten und mehr integrieren – je nach Plattform und Erweiterung.

Wie gut funktioniert Emulation?

Sehr gut: Emulatoren lassen sich zentral konfigurieren, ROM‑Ordner scannen und mit Metadaten/Artworks versehen. Startparameter kannst du pro Spiel feinjustieren.

Ist der Vollbildmodus komplett mit dem Gamepad bedienbar?

Ja. Der Fullscreen‑Mode ist für Controller optimiert; Desktop‑Mode bleibt für Maus/Tastatur.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,7

Name:

Playnite

Lizenzart:

Open Source (MIT)

System:

Windows

Sprache:

Multi-language

Update:

09.01.2026

Latest Version:

10.47