PRTG Network Monitor
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PRTG Network Monitor hilft dir, komplexe IT-Umgebungen mit wenig Aufwand im Griff zu behalten. Wenn Warnmeldungen zuverlässig ankommen und Dashboards auf einen Blick zeigen, was los ist, gewinnst du Ruhe – und Zeit. Im Folgenden bekommst du einen klaren Überblick zu Funktionen, Einsatzszenarien, Stärken und Schwächen.
Vorteile
- Sehr breite Protokollunterstützung und viele Sensorschnittstellen
- Schnelle Ergebnisse dank Auto-Discovery, Vorlagen und Dashboards
- Skalierbar via Remote Probes und flexible Lizenzmodelle
Nachteile
- Core-Server läuft nur auf Windows
- Sensorbasierte Lizenzierung kann anfangs verwirren
- Teils Mischbetrieb aus neuer und klassischer Oberfläche
PRTG Network Monitor: Die All-in-One-Überwachung für dein Netzwerk
Du willst wissen, was in deinem Netzwerk wirklich passiert – ohne fünf Tools parallel zu pflegen? Genau hier punktet PRTG Network Monitor: ein zentrales Monitoring mit Sensoren für nahezu jeden Anwendungsfall, von SNMP und WMI über Flow/IPFIX bis HTTP/REST. Die aktuelle Stable-Version 25.4.114.1032 bildet dabei den verlässlichen Standard für Produktivumgebungen.
Was ist PRTG – und warum brauchst du es?
PRTG ist eine agentenlose Monitoring-Lösung, die Geräte, Server, Dienste und Applikationen in Echtzeit beobachtet. Du definierst Sensoren als Messpunkte (z. B. CPU eines Hosts, Latenz eines Links, Antwortzeit einer API), setzt Schwellenwerte und reagierst mit Benachrichtigungen per Mail, Teams/Slack-Webhook oder Skript, sobald etwas aus dem Ruder läuft. So erkennst du Engpässe früh, belegst SLA-Reports mit Fakten und reduzierst Ausfallzeiten spürbar. Die neue API v2 erleichtert zudem Automatisierung und Integration in Drittsysteme.
Wie funktioniert PRTG technisch?
Das Herzstück ist der Core-Server auf Windows; er verwaltet Konfiguration, Benutzer, Benachrichtigungen und Dashboards. Über Remote Probes verteilst du die Messlast in Außenstellen oder DMZs und behältst alles zentral im Blick – eine saubere Lösung für verteilte Umgebungen und hybrides Monitoring. Alternativ gibt es PRTG Hosted Monitor (SaaS): Core läuft in der Cloud, du installierst nur noch eine Probe on‑premises.
Wichtige Features im Alltag
- Auto-Discovery: Sucht IP-Bereiche ab, erkennt Geräte, legt passende Sensoren an – ideal für den schnellen Start.
- Maps & Dashboards: Baue individuelle Übersichten mit Status, KPIs und Live-Views für NOC‑Screens.
- Benachrichtigungen: Granulare Alarme mit Eskalationslogik und Webhooks, u. a. für Teams/Slack.
- API & Automatisierung: Moderne API v2 für Provisioning, Mass-Änderungen und CI/CD-Workflows.
Installation & Systemanforderungen
Den Core installierst du offiziell auf Windows Server 2016/2019/2022/2025 oder Windows 10/11; erforderlich ist .NET Framework ≥ 4.7.2 (Empfehlung: 4.8). Für Browserzugriff sind die letzten drei Versionen von Chrome/Firefox/Edge/Safari freigegeben. Diese klaren Anforderungen sorgen für vorhersehbare Performance und einfachen Betrieb.
Lizenzmodell: fair starten, sauber skalieren
PRTG wird kommerziell lizenziert – transparent über die Anzahl aktiver Sensoren. Für den Einstieg bietet Paessler dauerhaft 100 Sensoren gratis (Freeware Edition). Du startest mit einer 30‑Tage‑Trial ohne Limit und bleibst danach bei 100 Sensoren kostenfrei – ideal für Lab, Edge-Standorte oder kleine Umgebungen. Für wachsende Setups wechselst du in die Subscription-Lizenz mit größerem Sensorpaket.
Praxisnutzen: Wo PRTG dir konkret hilft
Beispiel aus dem Alltag: Ein Fileserver meldet sporadische Timeouts – niemand weiß warum. Mit PRTG legst du Disk‑I/O, SMB‑Latenz, Netzwerktraffic und Eventlog‑Sensoren an. Nach zwei Tagen zeigen die Kurven: I/O‑Spitzen fallen exakt mit einem Backup-Job zusammen. Du verschiebst das Zeitfenster, die Alarme verstummen – Problem gelöst, statt blind zu raten.
Stärken & Grenzen
Die größte Stärke ist die Breite der Sensorschnittstellen plus die schnelle Inbetriebnahme – besonders in heterogenen Netzen. Grenzen? Der Core läuft nun mal auf Windows, und beim UI gibt es je nach Version noch Ecken zwischen neuer und klassischer Oberfläche. Wer das weiß, kommt extrem schnell zu belastbaren Ergebnissen.
Fazit
Wenn du ein zuverlässiges, skalierbares Monitoring suchst, das On‑Prem, Cloud und Edge gleichermaßen abdeckt, ist PRTG eine sichere Bank. Die aktuelle Stable‑Version liefert solide Fixes und moderne API‑Funktionen, während die Freeware‑Edition dir den Einstieg ohne Risiko ermöglicht.
Häufig gestellte Fragen:
Läuft der Core-Server auf Linux oder nur auf Windows?
Der Core läuft offiziell nur auf Windows (Server 2016–2025, Windows 10/11). Monitoring‑Ziele können natürlich Linux, Netzwerktechnik und Cloud‑Dienste sein.
Gibt es eine kostenlose Version für kleine Umgebungen?
Ja. Nach 30 Tagen Vollversion bleiben dir 100 Sensoren gratis – dauerhaft, mit allen Kernfunktionen.
Was ist der Vorteil von Remote Probes?
Du überwachst Außenstellen, DMZs oder kundenseparate Netze dezentral und führst die Daten zentral im Core zusammen – weniger Latenz, bessere Skalierung, saubere Trennung.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
PRTG Network Monitor
Lizenzart:
Commercial
System:
Windows
Sprache:
Multi-language
Update:
09.01.2026
Latest Version:
25.4.114.1032
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