RocketCake
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RocketCake ist ein visueller Website-Editor für responsive Projekte, der dir ohne Programmierkenntnisse erstaunlich schnell funktionsfähige Seiten liefert. Im Folgenden erfährst du, wie sich das Tool im Alltag schlägt, welche Features wirklich helfen und wo seine Grenzen liegen.
Vorteile
- WYSIWYG-Editor mit flexiblen Breakpoints
- Viele Vorlagen, Komponenten und integrierter FTP-Upload
- Sauberer Code-Export; Pro-Version für eigenes HTML/CSS/JS
Nachteile
- Freie Edition ohne eigene Code-Injection
- Weniger tiefgreifende Kontrolle als in Code-Editoren
- SEO-/Workflow-Features teils rudimentär
RocketCake: Schneller zum responsive Webauftritt – ohne Code, mit klarer Struktur
Du willst eine moderne Website bauen, aber nicht im Quellcode versinken? Genau hier spielt RocketCake seine Stärken aus. Der Editor zeigt dir deine Seite so, wie sie später aussieht, inklusive Responsive-Vorschau für Smartphone, Tablet und Desktop. In meinem Schnelltest stand nach 30 Minuten bereits eine klickbare Landingpage – kein Hexenwerk, sondern Drag & Drop plus sinnvolle Defaults.
Was ist RocketCake?
RocketCake ist ein WYSIWYG-Website-Builder für Windows und macOS. Du arbeitest visuell: Elemente platzieren, Eigenschaften rechts anpassen, Vorschau checken, fertig. Das Tool erzeugt sauberes HTML/CSS und kümmert sich um die responsive Darstellung. Für Fortgeschrittene gibt es eine Professional Edition mit eigener Code-Einbindung (HTML/CSS/JS/PHP) und zusätzlichen Komponenten.
Hauptfunktionen im Überblick
- Breakpoint-Editor: Lege genaue Layoutsprünge fest, damit Texte, Bilder und Grids auf allen Displays sitzen.
- Komponenten: Navigationen, Formulare, Slideshows, Carousels, Buttons, Galerien, Audio/Video und mehr – direkt einfügbar.
- Vorlagen: Saubere Startpunkte für Landingpages, Portfolios, Business-Sites.
- Stil- und Farb-Designer: Farben, Typografie, Abstände per Eigenschaftsfenster mit Live-Feedback.
- Publizieren: Integrierter FTP-Upload oder lokaler Export – ein Klick genügt.
- Master Pages: Kopf-/Fußbereiche einmal bauen, auf vielen Seiten wiederverwenden.
So arbeitest du effizient mit RocketCake
Starte mit einer Vorlage oder leerem Projekt, definiere zuerst Breakpoints (z. B. 360/768/1200 px) und setze deine Struktur mit Containern und Grids. Danach füllst du Inhalte: Überschriften, Bilder, Call-to-Action-Buttons. Komplexe Elemente wie Kontaktformulare oder Carousels platzierst du über die Komponentenliste. Am Ende veröffentlichst du per FTP – ideal, wenn du Hosting schon hast – oder exportierst statisch für deinen Provider.
Warum gerade dieses Tool?
Weil es dich nicht überlädt. RocketCake trifft einen sweet spot: Einfach genug für Einsteiger, aber präzise genug für Freelancer, die schnell liefern müssen. Du merkst das bei kleinen Tasks – etwa wenn Buttons auf dem Handy zu groß wirken: Breakpoint anklicken, Größe anpassen, fertig. Keine CSS-Achterbahn.
Qualität von Code und Performance
Der Export ist ordentlich: semantisch nachvollziehbare Strukturen, konsistente Klassen, kein wildes Inline-Chaos. Für die meisten Unternehmensseiten, Portfolios und Microsites reicht das völlig. Wenn du maximale Feinkontrolle brauchst (Micro-SEO, ultraleichte Markup-Optimierungen), liefert die Pro-Version mit eigenem Code-Inject die nötigen Stellschrauben.
Free vs. Pro: Was bekommst du wirklich?
Die Freeware-Variante deckt alles ab, um voll funktionsfähige Websites zu bauen. Die Professional Edition schaltet zusätzlich Custom Code, erweiterte Komponenten und Premium-Support frei – sinnvoll, wenn du Branding-Details per CSS tunen oder spezielle Skripte einbinden willst. Angenehm: Einmalkauf statt Abo.
Für wen eignet sich RocketCake?
Für Einsteiger, die ohne Lernhürde Ergebnisse sehen wollen. Für Solo-Selbstständige und Agenturen, die Landingpages, Produktseiten oder Event-Microsites schnell umsetzen. Für Entwickler, die Low-Code-Bausteine lieben und bei Bedarf im Pro-Modus eingreifen.
Tipps aus der Praxis
- Erst Mobil, dann Desktop: Baue die mobile Version zuerst, skaliere dann hoch – spart Zeit.
- Master Pages nutzen: Kopf-/Fußbereiche zentral pflegen, senkt Pflegeaufwand massiv.
- Komponenten schlank halten: Lieber eine klare Section mit starkem CTA als fünf Effekte gleichzeitig.
Grenzen und ehrliche Einordnung
Wenn du jeden Pixel per Hand optimieren willst oder auf ein Headless-CMS mit komplexen Workflows setzt, ist ein reiner Code- oder Framework-Stack passender. RocketCake glänzt dort, wo Tempo, Übersicht und Wartbarkeit wichtiger sind als Perfektion bis zur letzten CSS-Regel.
Häufig gestellte Fragen:
Ist RocketCake wirklich kostenlos?
Ja, die Basis ist Freeware. Die Pro-Version erweitert um eigene Code-Injection, zusätzliche Komponenten und Support – ideal, wenn du mehr Feinschliff brauchst.
Welche Betriebssysteme werden unterstützt?
Windows und macOS. Die Software läuft flüssig auf aktueller Hardware; für ältere PCs gibt es passende Installationspakete.
Kann ich eigenen HTML/CSS/JS-Code nutzen?
Ja, in der Professional Edition. Damit kombinierst du visuelles Bauen mit Code-Freiheit – praktisch für spezielle Tracking-Snippets, Widgets oder Styles.
Wie veröffentliche ich meine Website?
Direkt aus dem Tool via FTP-Upload oder als lokalen Export, den du bei deinem Hoster hochlädst. Das spart zusätzliche Software.
Kann ich bestehende Websites importieren?
Du kannst Code einbetten und Inhalte übernehmen, aber ein vollständiger Import komplexer Fremdprojekte ist nicht der Fokus. RocketCake ist primär fürs Neubauen gedacht.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
RocketCake
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows, macOS
Sprache:
Multi-language
Update:
09.01.2026
Latest Version:
6.4.1
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