RSS Guard

RSS Guard

RSS Guard bietet dir die Kontrolle über deine News und Podcasts in einem anpassbaren, schnellen Reader.

RSS Guard ist ein schneller, anpassbarer Feed-Reader für Windows, macOS und Linux. Er beherrscht RSS, Atom und JSON, synchronisiert mit Diensten wie Feedly, Inoreader, Tiny Tiny RSS, FreshRSS, Miniflux, Nextcloud News und kann sogar als einfacher Gmail-Client dienen. Podcast-Player inklusive, wahlweise mit integriertem Browser samt Ad-Block-Option (4.x). Unten findest du die wichtigsten Funktionen, klare Praxistipps und eine ehrliche Einschätzung, ob sich das Tool für dich lohnt.

Vorteile

  • Breite Dienste-Unterstützung inklusive Feedly, Inoreader, Nextcloud News, Tiny Tiny RSS
  • Integrierter Podcast-Player und sehr flexible Automatisierung via Skriptfiltern
  • Zwei Build-Varianten (Regular/Lite), portable Pakete und hohe Performance

Nachteile

  • Einrichtung teils anspruchsvoll
  • Windows-Builds nicht digital signiert, SmartScreen kann warnen
  • In Version 5.x werden einige 4.x-Extras (Browser/AdBlock/Downloader) entfallen

RSS Guard

Wenn dir News-Apps zu langsam sind oder hinter Paywalls ins Leere laufen, wirkt RSS Guard wie ein Befreiungsschlag: , , und auf Wunsch mit Synchronisation zu beliebten Diensten. Statt dich von Algorithmen treiben zu lassen, kuratierst du wieder selbst – und zwar effizient.

Was macht RSS Guard besonders?

Die Mischung aus klassischem Desktop-Reader und cleveren Extras. Du kombinierst lokale Feeds mit Online-Konten, spielst Podcasts direkt ab und holst komplette Artikel mit integriertem Viewer (4.x) in einem Fenster zusammen. Das fühlt sich angenehm direkt an – kein App-Hopping, kein Warten.

Funktionen im Detail

Mehrere Dienste & Synchronisation

RSS Guard unterstützt , (über Google-Reader-API), , , , , , und ein -Plugin. Mehrere Konten parallel sind normal – ideal, wenn du Privates und Job trennst.

Formate & Discovery

Neben RSS/Atom versteht der Reader auch , und . Praktisch: Gib eine URL ein und die App entdeckt vorhandene Feeds automatisch. So baust du deine Quellen schneller auf.

Podcast-Player

Audios und Videos spielst du direkt ab. In der Regular-Variante greift RSS Guard auf zurück (sehr breites Format-Spektrum); die Lite-Variante nutzt . Für News-Junkies heißt das: weniger Kontextwechsel, mehr Flow.

Integrierter Browser & AdBlock (4.x)

Die -Builds bieten einen eingebauten Webviewer, mit dem du Artikel komplett liest. Optionaler steht bereit; für volle Power ist nötig. Wer es schlanker mag, nimmt – weniger Overhead, dafür ohne „fetten“ Web-Stack.

Gemini-Protokoll

Exotisch, aber stark: -Support ermöglicht es, Inhalte über das minimalistische Protokoll zu beziehen. Für Techies ein feines Extra.

Filter & Automatisierung

Der Joker für Power-User sind (JavaScript). Du markierst automatisch wichtig, entfernst Spam-Phrasen, sortierst nach Labels oder blockierst Dubletten. Genau die Kontrolle, die vielen modernen Readern fehlt.

Datei-Downloader (4.x)

Über den integrierten Downloader sicherst du Anhänge und Dateien aus Artikeln oder Gmail. Parallel-Downloads sparen Zeit – besonders in Research-Phasen.

Installation & Windows-Varianten

Du hast die Wahl zwischen Archiven (entpacken, läuft) und klassischen Setups. Für Windows gibt es Builds auf und . Hinweis: Die Builds sind – SmartScreen fragt nach. Das ist normal und kein Alarmzeichen, wenn du die Quelle kennst.

Für wen lohnt sich RSS Guard?

Für alle, die und wollen. Journalisten, Devs, Analysten, Marketer – aber auch dich, wenn du News, Blogs, Releases, Changelogs und Podcast-Updates an einem Ort bündeln willst. Die Lernkurve existiert, doch sie zahlt sich aus.

Praxistipps für den Start

  • OPML importieren und Feeds grob in Kategorien ordnen (Tech, Wirtschaft, Recherche).
  • Entscheide dich: für Komfort im Artikel-Viewer, für maximale Schlankheit.
  • Online-Konto verbinden (z. B. Feedly/Inoreader) und Synchronisationsintervalle pro Konto feinjustieren.
  • Erste anlegen: Störwörter raus, Lieblings-Themen automatisch markieren.
  • und Shortcuts setzen – spart Augen und Klicks.

Ausblick: Was sich mit 5.x ändert

Wichtig zu wissen: 4.8.6 ist die letzte große 4.x. In der kommenden 5.x-Linie werden , und der entfernt, um den Kern zu verschlanken. Für dich heißt das: Wenn du diese Extras liebst, bleib vorerst bei 4.8.6. Wenn du einen fokussierten, leichten Reader willst, wird 5.x spannend.

Häufig gestellte Fragen:

Ist RSS Guard kostenlos und Open Source?

Ja, die Software ist frei nutzbar und steht unter GPLv3 – ideal, wenn du Wert auf Transparenz und Community-Weiterentwicklung legst.

Läuft RSS Guard unter Windows 11?

Ja. Es gibt Builds, die speziell für moderne Windows-Versionen kompiliert werden und sehr stabil laufen.

Wie importiere ich meine bestehenden Feeds (OPML)?

Im Menü den OPML-Import wählen, Datei auswählen und Kategorien zuordnen. Fertig – deine Struktur bleibt weitgehend erhalten.

Was unterscheidet Regular und Lite?

Regular enthält den vollwertigen Webviewer (mehr Komfort), Lite ist ressourcenschonender. Für schwächere Hardware oder Puristen ist Lite die richtige Wahl.

Warum warnt SmartScreen bei der Installation?

Weil die Windows-Builds nicht digital signiert sind. Das ist technisch unkritisch – bestätige die Ausführung, sofern du dem Download vertraust.

Bleibt der integrierte Browser erhalten?

In 4.x ja. In 5.x wird er entfernt, damit der Reader schlanker und wartbarer wird. Wer den Webviewer braucht, bleibt bei 4.8.6.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,4

Name:

RSS Guard

Lizenzart:

Open Source (GPL-3.0)

System:

Windows, macOS, Linux

Sprache:

Mehrsprachig

Update:

09.01.2026

Latest Version:

4.8.6