Screenpresso
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Screenpresso ist ein schlankes Screenshot- und Screencast-Tool für Windows, das dich in Sekunden von „Ich erklär’s mal eben“ zu „Hier, so geht’s!“ bringt. In diesem Review zeige ich dir, was die App im Alltag besser macht als klassische Snipping-Tools – von der Aufnahme über das Bearbeiten bis hin zum Teilen und Dokumentieren.
Vorteile
- Sehr schneller Workflow mit eingebautem Bildeditor und Videomitschnitt
- Starke Sharing-Optionen und Dokumentgenerator für PDF/DOCX/HTML
- Portable Nutzung ohne Adminrechte, ressourcenschonend
Nachteile
- Nur für Windows verfügbar
- Einige Profi-Funktionen erst in der Bezahlversion
- Voraussetzung: .NET 4.8 und 64-Bit
Screenpresso: Screenshots und Screencasts, die echt Zeit sparen
Wenn du regelmäßig Anleitungen, Bug-Reports oder Feedback verschickst, willst du nicht ewig nach dem perfekten Tool suchen. Screenpresso macht genau das eine Prozent aus, das deinen Tag leichter macht: aufnehmen, markieren, teilen – ohne Reibung. Nach ein paar Sessions fragst du dich, wie du früher ohne den Editor und die clevere Workspace-Ablage ausgekommen bist.
Was ist Screenpresso?
Screenpresso ist ein Bild- und Video-Capture für Windows. Mit einem Druck auf Print startest du die Aufnahme, ziehst einen Bereich auf oder erwischst ein Fenster – fertig. Das Tool speichert automatisch in die Workspace-Ansicht, wo du Clips und Bilder sofort bearbeitest, organisierst und veröffentlichst. Klingt simpel, ist es auch – und genau deshalb fühlt sich der Workflow angenehm leicht an.
Hauptfunktionen im Überblick
- Flexible Aufnahmen: Vollbild, Bereich, Fenster; Standbilder und HD-Video inkl. Systemton und Mikro. Praktisch: Einzelbilder aus Videos exportieren, Geschwindigkeit anpassen, schnell trimmen.
- Bildeditor an Bord: Pfeile, Text, Marker, Formen, Blur/Pixelate, Effekte und der beliebte Step-Tool für nummerierte Schritte.
- Workspace & Historie: Alles landet in einer kompakten Bibliothek mit Drag-and-drop in Mails oder Tools. Mehrere Workspaces für Projekte halten Ordnung.
- Dokumentgenerator: Aus Screenshots ein Klick, und du bekommst PDF-, Word (DOCX)- oder HTML-Dokus – perfekt für How-tos, Schulungen oder Übergaben.
- Teilen ohne Hürden: Direktversand per E-Mail, Upload in Google Drive, OneDrive, Dropbox oder die hauseigene Cloud mit kurzem öffentlichen Link.
- OCR & Extras: Text aus Bildern auslesen, QR-Codes scannen, Android-Bildschirm aufnehmen (per angeschlossenem Gerät) und eine Chrome-Erweiterung für Scroll-Captures nutzen.
So funktioniert der Workflow – in 3 schnellen Schritten
1. Capture: Print drücken, Bereich wählen, fertig. Keine Dateinamen-Orgie, kein Speicherdialog-Chaos. 2. Edit: Doppelklick in der Workspace-Ansicht öffnet den Editor – markiere, nummeriere, verpixle. 3. Publish: Zieh die Datei ins Mailfenster, exportiere ein PDF oder lade in deinen Cloudspeicher hoch. Das fühlt sich nach ein paar Mal so natürlich an wie Copy & Paste.
Warum brauchst du das?
Weil klarer zeigen schneller ist als lang erklären. Ein kurzes Video mit Cursor-Hervorhebung spart zehn Nachrichten-Pings. Nummerierte Schritte vermeiden Missverständnisse. Und ein automatisch erstelltes PDF macht aus losen Screens in Sekunden eine saubere Anleitung. Wenn du Support gibst, onboardest, entwickelst, testest oder einfach Prozesse dokumentierst, ist Screenpresso ein echter Hebel.
Praxisbeispiel
Du sollst „mal eben“ erklären, wie ein Formular richtig ausgefüllt wird. Statt langer Textwand nimmst du einen 45-Sekunden-Screencast auf, markierst zwei Felder, fügst Hinweise hinzu, generierst ein PDF – und schickst den Link. Fünf Minuten Arbeit, Null Rückfragen. Genau dafür lohnt sich das Tool.
Leistung & Bedienung
Screenpresso ist leichtgewichtig und läuft auch auf schwächeren Office-Rechnern rund. Du kannst es portabel ohne Adminrechte starten oder regulär installieren. Die Oberfläche ist bewusst auf Geschwindigkeit getrimmt: keine Feature-Wüste, sondern pragmatische Tools, die du wirklich nutzt.
Lizenzmodell & Zielgruppe
Die Free-Version deckt bereits viel ab und darf geschäftlich genutzt werden; Branding und manche Profi-Extras fallen in die Pro-Schiene. Für Teams gibt es Enterprise-Optionen mit MSI-Deployment und Richtliniensteuerung. Ideal für Support, QA, Tech-Dokumentation, Produktteams und alle, die Wissen teilen.
Systemanforderungen & Kompatibilität
Screenpresso setzt auf Windows 10/11 (64-Bit) und benötigt .NET 4.8. macOS und Linux werden nicht unterstützt. Klingt hart – ist aber ehrlich, und erklärt, warum die Windows-Integration so sauber wirkt.
Stärken und Schwächen auf den Punkt
- Pro: reibungsloser 3-Schritte-Flow, starker Editor, Dokumentgenerator, vielseitiges Sharing.
- Kontra: Windows-only, manche Extras nur in Pro, und ältere Systeme ohne .NET 4.8 sind raus.
Fazit
Wenn du ein Tool willst, das nicht im Weg steht, ist Screenpresso eine klare Empfehlung. Es konzentriert sich auf das Wesentliche, liefert genau dort Qualität, wo du sie spürst, und macht dich in Meetings, Tickets und Handbüchern spürbar schneller. Für den Alltag ein echter No-Brainer – und für Dokus fast schon ein Geheimtrick.
Häufig gestellte Fragen:
Kann ich Screenpresso ohne Adminrechte nutzen?
Ja, du kannst es portabel starten und später bei Bedarf regulär installieren.
Unterstützt Screenpresso auch Videos mit Ton?
Ja, Systemaudio und Mikro lassen sich aufzeichnen; du kannst Clips kürzen und Frames exportieren.
Gibt es eine Möglichkeit, schnell Anleitungen zu erzeugen?
Ja, mit dem integrierten Dokumentgenerator baust du aus Screenshots auf Knopfdruck PDF-, DOCX- oder HTML-Dokumente.
Funktioniert Screenpresso auf dem Mac?
Nein, offiziell wird nur Windows unterstützt.
Was unterscheidet Free und Pro?
Die Free-Version deckt die Basics ab; Pro entfernt Branding und schaltet Profi-Funktionen sowie komfortablere Workflows frei.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Screenpresso
Lizenzart:
Freemium (Free + Pro/Enterprise)
System:
Windows 10/11 (64-bit)
Sprache:
Multi-language (Deutsch, Englisch u. a.)
Update:
09.01.2026
Latest Version:
2.1.41
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