SmoothVideo Project
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Du liebst flüssige Bewegungen? Dann wirst du SVP mögen. Das Tool schiebt zusätzliche Bilder zwischen die vorhandenen Frames und macht aus ruckeligen 24/30 FPS auf Wunsch geschmeidige 60 oder mehr. Im Folgenden zeige ich dir, wie SVP funktioniert, was es richtig gut kann, wo Grenzen sind und für wen sich der Kauf lohnt.
Vorteile
- Spürbar flüssigere Wiedergabe bis 60/120 FPS
- Breite Player-Unterstützung und starke GPU-Beschleunigung
- Viel Feintuning plus Zusatzmodule (SVPtube, SVPcode, SVPcast)
Nachteile
- Hohe Anforderungen für AI‑basierte Interpolation (RIFE)
- Erstkonfiguration kann Zeit kosten
- Nicht für DRM‑Streaming‑Apps gedacht
SmoothVideo Project (SVP) im Fokus: Mehr FPS für deine Videos
SVP verwandelt normales Videomaterial über Echtzeit‑Frame‑Interpolation in sichtbar flüssigere Wiedergabe. Das Prinzip: Zwischen vorhandene Bilder werden neue, bewegungsbasierte Zwischenframes berechnet – klassisch via Motion Vectors und optional mit modernen Verfahren wie NVIDIA Optical Flow oder der RIFE-Engine. Ergebnis: Filme, Serien, Sport und Game‑Captures laufen bis 60/120 FPS wesentlich geschmeidiger, ohne dass du das Ausgangsmaterial neu rendern musst.
Plattformen, Version & Voraussetzungen
SVP gibt es für Windows 10/11, macOS 12+ und Linux. Die aktuelle Desktop‑Generation (SVP 4, Manager 4.7.0.302) wurde zuletzt am 20. August 2025 aktualisiert und bringt u. a. UI‑Verbesserungen sowie Stabilitätsfixes. Für alle Plattformen steht eine 30‑Tage‑Testphase bereit, bevor du dich entscheidest.
Wie SVP im Alltag arbeitet
Nach der Installation läuft der SVP‑Manager im Tray und überwacht deinen Player. Startest du ein Video, wendet SVP das passende Profil an – von einfachen Presets bis hin zu Experten‑Optionen. Du regelst, wie stark geglättet wird, legst Ziel‑FPS fest, definierst Ausnahmen (z. B. Animationen) und kannst die Wirkung mit einem Split‑Screen‑Demo vergleichen. Für Offline‑Workflows steht ein Konverter bereit, der Material mit den gewählten Interpolations‑Einstellungen neu enkodiert.
Kompatible Player & Formate
SVP arbeitet mit einer breiten Palette an Playern zusammen – darunter MPC‑HC, MPC‑BE, PotPlayer, VLC, mpv, Kodi, JRiver, diverse VR‑Player und mehr. Nicht vorgesehen sind geschlossene DRM‑Umgebungen wie typische Streaming‑Apps. Für ideale Ergebnisse sollte der Player auf Hardware‑Decoding konfiguriert sein (gerade bei 4K).
Leistung: Klassische Interpolation vs. RIFE
Die klassische, vektorbasierte Interpolation ist effizient und skaliert gut auf Mittelklasse‑Hardware. RIFE liefert nochmals sichtbar ruhigere Bewegungen und weniger Artefakte in problematischen Szenen – kostet aber deutlich mehr GPU‑Power. Für echtes Echtzeit‑60 FPS bei 1080p empfiehlt sich eine starke Grafikkarte; 4K‑Material mit hohen Ziel‑FPS verlangt Oberklasse‑GPUs. Kurzum: RIFE ist das Sahnehäubchen, wenn deine Hardware mithält.
Zusatzmodule, die im Alltag den Unterschied machen
SVPtube spielt Online‑Videos direkt im bevorzugten Player ab. SVPcode kümmert sich ums Transcoding. SVPcast streamt Inhalte an Mobilgeräte oder TV‑Apps – praktisch, wenn du die Interpolation am Desktop erledigen und am Sofa genießen willst. HDR, VR und Blu‑ray 3D werden unterstützt, sofern dein Player‑Setup passt.
Lizenzmodell & Wert
Für die Desktop‑Apps gilt ein Lifetime‑Modell mit kostenfreien Updates; zuvor kannst du 30 Tage testen. Seit neueren Builds gilt das Lizenzmodell auch unter Linux, was die Entwicklung transparent finanziert. Angesichts des Effekts auf die Bildwiedergabe ist der Preis fair – vor allem, wenn du viel Film, Sport oder Anime schaust.
Tipps aus der Praxis
• Stell deinen Monitor auf eine Refresh‑Rate, die zu deinem Ziel‑FPS passt (z. B. 120 Hz für 60 FPS). • Aktiviere Hardware‑Decoding im Player. • Nutze Profile: Für Live‑Sport mehr Glättung, für Filme moderat, damit der „Soap‑Opera‑Look“ nicht überhandnimmt. • Bei Animation hilft der adaptive Modus, wenn handgezeichnete Szenen durch ungleichmäßige Bewegung sonst Artefakte zeigen.
Grenzen & Kompromisse
SVP ist kein Allheilmittel: Manche Szenen mit starker Bewegungsunschärfe oder komplexen Okklusionen bleiben anspruchsvoll. Streaming‑Apps mit DRM sind außen vor. Und wer RIFE voll ausreizen will, braucht eben GPU‑Leistung. Trotzdem: Selbst mit moderater Glättung fühlt sich vieles direkt moderner an – als hättest du deine Filmsammlung heimlich geupgradet.
Häufig gestellte Fragen:
Funktioniert SVP mit Netflix & Co.?
Nicht direkt innerhalb der Streaming‑Apps. SVP setzt auf kompatible Player und lokale/zugängliche Videoquellen; geschlossene DRM‑Umgebungen sind nicht vorgesehen.
Welche Hardware brauche ich wirklich?
Für klassische Interpolation reicht ein moderner Mittelklasse‑Rechner. Für AI/RIFE in Echtzeit bei 1080p oder gar 4K solltest du eine starke GPU einplanen; je höher Auflösung und Ziel‑FPS, desto mehr Reserven sind nötig.
Ist der „Soap‑Opera‑Effekt“ unvermeidlich?
Nein. Du steuerst die Intensität über Profile und kannst Glättung, Schärfe und Szenenerkennung fein abstimmen – von dezent bis maximal, je nach Geschmack.
Gibt es eine Testversion?
Ja, du kannst die Desktop‑Versionen 30 Tage testen und danach per Lifetime‑Lizenz freischalten.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
SmoothVideo Project
Lizenzart:
Commercial
System:
Windows, macOS, Linux
Sprache:
Multi-language
Update:
10.01.2026
Latest Version:
4.7.0.302
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