Snipaste
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Snipaste ist ein ultraschnelles Screenshot- und Annotations-Tool mit einer Besonderheit, die dich sofort produktiver macht: Du kannst Aufnahmen als frei schwebende Fenster anheften und jederzeit wieder hervorholen. Im Folgenden zeige ich dir, wie das funktioniert, welche Funktionen wirklich zählen und für wen sich Snipaste lohnt.
Vorteile
- Einzigartige Anheften-Funktion für schwebende Bildfenster
- Sehr präzise UI-Erkennung, Farbpipette und Messwerkzeuge
- Viele Shortcuts, portable Variante und geringe Systemlast
Nachteile
- Kein Video-Recording oder GIF-Capture
- Einige Profi-Features nur mit Pro-Lizenz
- Viele Optionen wirken anfangs komplex
Snipaste: Der schnelle Screenshot-Profi mit Anheften-Funktion
Snipaste ist ein leichtgewichtiges Tool für pixelgenaue Screenshots, schnelle Markierungen und etwas, das du nach fünf Minuten nicht mehr missen willst: das Anheften (Paste) von Bildern als schwebende Fenster. So bleibt die wichtige Referenz immer im Blick – etwa ein Mockup, ein Farbwert oder eine Fehlermeldung – während du in anderen Apps arbeitest.
Was macht Snipaste besonders?
Das Herzstück ist die Paste-Funktion: Inhalte aus der Zwischenablage (Bild, Text, Farbe) landen als topmost Fenster auf deinem Desktop. Diese Fenster kannst du verschieben, skalieren, halbtransparent machen oder per Hotkey verstecken/anzeigen. Zusammen mit UI-Element-Erkennung, Lupe, Farbpipette und Pixelmessung entsteht ein Workflow, der sich wie ein Turbo für tägliche Aufgaben anfühlt.
Hauptfunktionen im Überblick
- Screenshots von Bereich, Fenster, Vollbild, zeitversetzt – mit sauberer Kanten-Erkennung
- Annotationen wie Pfeile, Formen, Text, Marker, Mosaik/Weichzeichner
- Anheften von Bildern/Text/Farben als schwebende Fenster inkl. Schnellausblendung
- Farbpipette mit mehreren Formaten (z. B. HEX, RGB) und Lupe für präzise Auswahl
- Verlauf & Schnellspeicher für wiederholte Aufgaben
- Individuelle Shortcuts und portable Nutzung auf Windows
In Version 2.11 kamen außerdem sinnvolle Verbesserungen hinzu, darunter ein optionales OCR für Textauswahl (Pro) sowie Feinschliff bei HDR-Farben, ARM64-Support und UI-Erkennung. Das ist genau die Art Update, die man in der Praxis spürt: weniger Reibung, mehr Tempo.
So arbeitet es sich mit Snipaste
Du startest per Hotkey, umschließt den Bereich, markierst mit Pfeilen oder Text, drückst Speichern – fertig. Oder du pinnst die Aufnahme direkt an, wechselst zur IDE, ziehst das Fenster dorthin, wo es nicht stört, und arbeitest weiter. Ich nutze es z. B., um Design-Abstände nachzubauen: Screenshot vom Layout, anheften, daneben der Code – und die Lupe liefert mir die exakten Pixelwerte. Genau dieses Zusammenspiel macht Snipaste im Alltag so stark.
Preis & Lizenz
Für dich als Privatnutzer ist Snipaste kostenlos. Für geschäftliche Nutzung schaltest du Pro frei. Die Desktop-Pro-Lizenz ist günstig bepreist und es gibt zusätzlich eine Microsoft-Store-Option für mehrere Geräte – fair und transparent. Damit bekommst du u. a. OCR, zusätzliche Optionen und Profi-Workflows.
System, Sprache & Version
Snipaste läuft plattformübergreifend auf Windows, macOS und Linux – inklusive Windows-Portable-Variante sowie AppImage auf Linux. Die Oberfläche ist mehrsprachig (über zwei Dutzend Sprachen). Aktuell ist Version 2.11.2 (Stand: 15.12.2025). Das deckt moderne Systeme und Architekturen solide ab.
Für wen lohnt sich das?
Wenn du oft vergleichst, dokumentierst, designst, testest oder Anleitungen schreibst, bekommst du mit Snipaste ein schnelles, verlässliches Werkzeug. Es ist ideal für Entwickler, QA, Designer, Support-Teams – und für alle, die ohne Umwege Ergebnisse brauchen.
Fazit
Snipaste fühlt sich an wie ein cleveres Schweizer Taschenmesser für Screenshots: blitzschnell, punktgenau und mit dem Anheften-Feature, das andere Tools schlicht nicht so elegant lösen. Wer mehr will, aktiviert Pro und hebt den Workflow nochmals an.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Snipaste wirklich kostenlos?
Privat: ja. Für den geschäftlichen Einsatz brauchst du die Pro-Lizenz mit zusätzlichen Features wie OCR.
Kann ich Snipaste portabel nutzen?
Ja, auf Windows gibt es eine portable Ausgabe – ideal für USB-Sticks oder strikt verwaltete Systeme.
Gibt es Screen-Recording?
Nein, Snipaste konzentriert sich auf Screenshots und Annotationen. Für Video brauchst du ein ergänzendes Tool.
Funktioniert das Anheften auch mit Text oder Farben?
Ja, Inhalte aus der Zwischenablage – z. B. Text, HTML oder Farbwerte – lassen sich als Fenster anpinnen und später per Hotkey ein- oder ausblenden.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Snipaste
Lizenzart:
Freeware (privat), Commercial/Pro (gewerblich)
System:
Windows, macOS, Linux
Sprache:
Mehrsprachig
Update:
09.01.2026
Latest Version:
2.11.2
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