Synology Assistant

Synology Assistant

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Mit Synology Assistant findest du dein NAS im Handumdrehen.

Synology Assistant ist das kleine, schnelle Helferlein für dein NAS: finden, verbinden, einrichten – direkt im lokalen Netzwerk. In diesem Review zeige ich dir, wie die App funktioniert, welche Funktionen wirklich zählen und wann sie dir im Alltag Zeit und Nerven spart.

Vorteile

  • Schnelle Gerätesuche und Direktverbindung im LAN
  • Praktische Extras wie Netzlaufwerkzuordnung und Wake-on-LAN
  • Läuft auf Windows, macOS und Linux

Nachteile

  • Erkennung kann in komplexen Netzwerken/Firewall-Setups haken
  • Kein Remote-Management außerhalb des LAN
  • Funktionsumfang begrenzt, vieles geht auch im Browser (DSM)

Synology Assistant: Dein Shortcut zum NAS

Du willst dein NAS schnell im Netzwerk finden, erste Einstellungen vornehmen oder ein verbundenes Gerät wecken? Genau dafür ist Synology Assistant gebaut. Das Tool durchsucht dein lokales Netz, zeigt dir alle gefundenen Synology-Geräte mit Status an und startet auf Wunsch direkt die Weboberfläche für die Einrichtung – ohne Umwege.

Was ist Synology Assistant?

Es handelt sich um eine kostenlose Desktop-Anwendung für die LAN-Verwaltung von Synology-NAS. Sie bündelt typische Erstschritte und Basisaktionen in einer Oberfläche: Geräte erkennen, verbinden, Netzlaufwerke mappen, Wake-on-LAN auslösen und einfache Diagnosen starten.

Hauptfunktionen im Überblick

  • Gerätesuche und Status: Anzeige von Servername, IP, Modell, Firmwarestand, MAC und Gerätestatus – ideal zur schnellen Bestandsaufnahme.
  • Sofort verbinden: Ein Klick öffnet die DSM-Oberfläche im Browser zur Installation, Anmeldung oder Verwaltung.
  • Netzlaufwerkzuordnung: Ordne Freigaben als Laufwerk in Windows ein – praktisch für Teams und Home-Office.
  • Wake-on-LAN: Wecke schlafende NAS-Systeme im Netzwerk auf, statt zum Serverschrank zu laufen.
  • Einfaches Troubleshooting: Integrierte Tools (z. B. Speicher-/RAM-Checks bei unterstützten Geräten) erleichtern die Fehlersuche.

So arbeitet die Software im Alltag

Die App glänzt, wenn es schnell gehen muss: Neues NAS ausgepackt, Strom und Kabel dran, Assistant starten – wenige Sekunden später siehst du dein Gerät und startest die Einrichtung. Später hilft dir der Assistant, Freigaben als Netzlaufwerke einzurichten oder ein NAS per WOL aus dem Ruhezustand zu holen. Für Admins ist die Übersicht über IP-Adressen und Firmwarestände Gold wert, besonders in Netzen mit mehreren Geräten.

Praxis-Tipps für Setup und Fehlerbehebung

  • Segmentierte Netze/VLANs: Die Suche funktioniert am zuverlässigsten, wenn Client und NAS im gleichen Layer‑2‑Segment sind. In verwalteten Netzen ggf. Broadcast/Multicast über VLAN-Grenzen erlauben.
  • Firewall/Endpoint-Security: Erkennung blockiert? Testweise lokal erlauben, danach gezielte Ausnahmen setzen.
  • Feste IPs: Vergib statische Leases im Router. So bleibt die Zuordnung stabil und die Laufwerksverbindungen reißen nicht ab.

Systemvoraussetzungen

Der Assistant läuft plattformübergreifend auf Windows 10 oder höher, macOS ab 12.4 sowie Ubuntu ab 20.04. Damit bist du in modernen Umgebungen auf der sicheren Seite – egal, welches Betriebssystem auf deinem Rechner läuft.

Warum brauchst du das Tool überhaupt?

Streng genommen kannst du viel auch direkt im Browser (DSM) erledigen. Aber: Geschwindigkeit und Bequemlichkeit zählen. Der Assistant nimmt dir die Sucharbeit ab, beschleunigt die Ersteinrichtung, hilft beim Drive-Mapping und bietet ein schnelles WOL. In Haushalten mit mehreren PCs oder kleinen Büros ist das ein echter Produktivitätsbooster.

Für wen lohnt es sich?

Einsteiger profitieren beim ersten Setup, Power-User beim täglichen Schnellzugriff, und Admins sparen Zeit in heterogenen Netzen. Wenn du häufig Freigaben mappst oder Geräte weckst, ist der Assistant fixer als der Umweg über Router oder DSM-Menüs.

Fazit

Synology Assistant ist kein Alleskönner – soll er auch nicht sein. Er ist der Turbo für typische NAS‑Basics: finden, verbinden, Laufwerke mappen, WOL. Genau dadurch wird er in vielen Setups zum kleinen Werkzeug mit großem Effekt.

Häufig gestellte Fragen:

Ist Synology Assistant Pflicht für die Einrichtung?

Nein. Du kannst dein NAS auch direkt im Browser konfigurieren. Der Assistant macht den Weg dorthin nur schneller und bequemer.

Welche Betriebssysteme werden unterstützt?

Windows 10 oder neuer, macOS ab 12.4 und Ubuntu ab 20.04. Damit deckst du die gängigen Desktop-Systeme ab.

Der Assistant findet mein NAS nicht – was tun?

Prüfe, ob PC und NAS im selben Netzwerksegment liegen, und erlaube die Erkennung in Firewall/Endpoint-Security. In komplexen VLAN-Umgebungen müssen Broadcast/Discovery-Pakete zugelassen sein.

Kann ich mein NAS damit aufwecken?

Ja, per Wake‑on‑LAN. Praktisch, wenn das Gerät energiesparend schläft und du schnell drauf zugreifen willst.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,4

Name:

Synology Assistant

Lizenzart:

Freeware

System:

Windows, macOS, Linux

Sprache:

Mehrsprachig

Update:

09.01.2026

Latest Version:

7.0.6-50085