TagScanner

TagScanner

Ordnung in deinen Musikdateien – schnell und einfach mit TagScanner.

TagScanner bringt endlich Ordnung in chaotische Musiksammlungen. Du bearbeitest Tausende Titel in einem Rutsch, holst dir korrekte Metadaten aus dem Netz und benennst Dateien sauber um – ohne stundenlanges Klicken. Im Folgenden zeige ich dir klar, was das Tool kann, wo seine Grenzen liegen und für wen es sich wirklich lohnt.

Vorteile

  • Schnelles Batch-Tagging mit flexiblen Regeln
  • Metadaten- und Cover-Abruf über Discogs und MusicBrainz
  • Portable Version und 32/64-Bit-Installer

Nachteile

  • Nur für Windows, keine native macOS-/Linux-App
  • Skripting und Sonderfunktionen erfordern Einarbeitung
  • Optik funktional statt modern

TagScanner: Der schnelle Weg zu sauberen Musik-Tags

Wenn deine Ordner voller Dateien wie „Track_01_final.mp3“ liegen, ist TagScanner genau das richtige Werkzeug. Es kombiniert einen leistungsstarken Tag-Editor mit Dateiumbenennung, Online-Abgleich und Exportfunktionen – optimiert für große Bibliotheken und wiederholbare Workflows.

Was ist TagScanner?

TagScanner ist ein spezialisierter Editor für Audiodatei-Metadaten. Du änderst Titel, Künstler, Album, Genres, Jahr, Tracknummern, integrierte Cover und mehr – einzeln oder im Batch. Das Tool ist kostenlos, läuft stabil unter Windows 7 bis 11 und wird als Installer oder portable Ausgabe angeboten.

Hauptfunktionen im Überblick

Batch-Tagging & Regeln: Bearbeite hunderte Dateien auf einmal und formatiere Felder mit Platzhaltern und Skriptfunktionen (z.B. Groß-/Kleinschreibung, Ersetzungen, Feld-Umsortierungen).
Dateien nach Tags umbenennen: Erzeuge klare Dateinamen und Ordnerstrukturen aus vorhandenen Tags – oder umgekehrt Tags aus Dateinamen.
Online-Metadaten & Cover: Ziehe verlässliche Infos und Albumcover aus Discogs und MusicBrainz für akkurate Bibliotheken.
Cover-Handling: Einbetten, austauschen, Größen anpassen – ideal für Player und Mobilgeräte.
Export & Playlists: Exportiere Sammlungen nach CSV/HTML/XML und erstelle M3U-Playlists in einem Rutsch.
Unicode & Mehrsprachigkeit: Saubere Darstellung internationaler Zeichen und Oberfläche in vielen Sprachen.

So arbeitet TagScanner im Alltag

Typischer Ablauf: Du ziehst einen Album-Ordner hinein, definierst eine Benennungsregel (z.B. „Artist/Year - Album/Track - Title“) und lässt TagScanner Tags korrigieren, Cover einbetten und Dateien passend umbenennen. Was vorher nach Chaos aussah, fühlt sich nach wenigen Klicks wie eine kuratierte Sammlung an. Besonders praktisch: Du speicherst deine Regeln und wiederholst sie später auf neue Ordner – konsistent und schnell.

Formate und Kompatibilität

Unterstützt werden gängige Audioformate wie MP3, FLAC, OGG, OPUS, AAC, WMA, WAV, AIFF bis hin zu DSD/DSDIFF. Bei den Metadaten deckt TagScanner ID3v1/v2.2/v2.3/v2.4, Vorbis Comments, APEv2, WMA und MP4 (iTunes) ab. Damit bleiben Tags in anderen Playern und auf Streaming-Bridge-Setups sauber lesbar.

Warum brauchst du es?

Weil schlechte Tags jeden Player ausbremsen: Falsche Künstlernamen, fehlende Jahre und kryptische Dateinamen ruinieren jede Sammlung. TagScanner räumt auf – schnell, wiederholbar und mit hoher Trefferquote bei Online-Daten. Wer eine große Bibliothek besitzt oder gern verlustfrei rippt, spart mit diesem Tool Stunden.

Erfahrungswert und Meinung

Die Oberfläche wirkt nüchtern, aber im positiven Sinn: wenig Ablenkung, klare Panels, starke Batch-Tools. Nach kurzer Einarbeitung willst du deine Bibliothek gar nicht mehr ohne Regeln und Skripte anfassen. Einziger Wermutstropfen: Es gibt keine native Version für macOS oder Linux – hier bleibt der Umweg über Wine.

Für wen lohnt sich TagScanner?

Perfekt für Sammler mit vielen lokalen Alben, DJs mit Archiv auf SSD/NAS, Podcaster mit strukturierten Episoden und alle, die Ordnung und Automatisierung lieben. Weniger geeignet ist es, wenn du eine komplette Medienverwaltung mit Streaming, Transcoding und Artwork-Design erwartest – TagScanner fokussiert sich bewusst auf Tags und Dateinamen.

Tipps für den Einstieg

Klein anfangen: Teste deine Regeln an Kopien.
Vorlagen speichern: Gute Benennungsmuster sind Gold wert.
Online-Abgleich prüfen: Treffer checken, bevor du speicherst – dann bleibt alles konsistent.

Fazit

TagScanner ist ein schnelles, schlankes Profi-Werkzeug für saubere Metadaten. Wer seine Sammlung liebt und Chaos satt hat, bekommt hier maximalen Nutzen ohne Preisschild – mit der Power, große Bibliotheken dauerhaft unter Kontrolle zu halten.

Häufig gestellte Fragen:

Gibt es eine portable Version?

Ja, du kannst TagScanner ohne Installation nutzen und einfach auf einen USB-Stick legen.

Welche Windows-Versionen werden unterstützt?

TagScanner läuft stabil ab Windows 7 bis Windows 11 in 32- und 64-Bit.

Kann ich Cover dauerhaft einbetten?

Ja, Cover lassen sich einfügen, austauschen und in ihrer Größe anpassen, damit Player und Geräte sie zuverlässig anzeigen.

Zieht TagScanner Daten automatisch aus dem Netz?

Du kannst gezielt Discogs und MusicBrainz abfragen und die Treffer vor dem Speichern prüfen.

Eignet sich TagScanner für riesige Bibliotheken?

Ja, die Batch-Funktionen und Skripte sind genau dafür gebaut – wichtig ist, einmal saubere Regeln festzulegen.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,6

Name:

TagScanner

Lizenzart:

Freeware

System:

Windows

Sprache:

Multi-language

Update:

09.01.2026

Latest Version:

6.1.20