Taskbar Monitor
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Taskbar Monitor packt Live-Performance-Graphen direkt in deine Windows-Taskleiste. Wenn du gern siehst, was dein PC in Echtzeit treibt – ohne Extra-Fenster, ohne Widgets – wirst du hier schnell warm. Im Folgenden bekommst du Features, Tipps, Grenzen unter Windows 11 und eine klare Einschätzung.
Vorteile
- Live-Graphen für CPU, RAM, Datenträger und Netzwerk direkt in der Taskleiste
- Leichtgewichtig mit sehr niedriger CPU-Last
- Open Source mit flotten Updates und solider Windows-11-Unterstützung
Nachteile
- Unter Windows 11 als Overlay mit eingeschränkten Maus-Interaktionen
- Benötigt Adminrechte bei der Installation
- Feinjustierung teils technisch, keine offizielle Hersteller-Hotline
Taskbar Monitor – Systemauslastung, wo du sie brauchst
Taskbar Monitor ist ein schlankes Open-Source-Tool, das dir vier Kernressourcen in Echtzeit in die Windows-Taskleiste zeichnet: Prozessor, Arbeitsspeicher, Datenträger und Netzwerk. Kein Fensterwechsel, kein Alt-Tab – ein kurzer Blick auf die Leiste reicht, um Lastspitzen sofort zu erkennen. Das Projekt ist quelloffen (GPLv3) und richtet sich an alle, die die Übersicht lieben, ohne ihren Desktop zu überfrachten.
Wie funktioniert das?
Unter Windows 10 bindet sich Taskbar Monitor als klassischer Deskband in die Taskleiste ein. Du aktivierst die Anzeige über das Taskleisten-Menü und bekommst kompakte Balken mit Prozent- und Durchsatzwerten. Auf Windows 11 läuft die Anzeige als Overlay auf der Taskleiste, weil Microsoft Deskband-Unterstützung entfernt hat – die Lösung ist praxistauglich, aber Maus-Hover und Rechtsklick funktionieren dort nur über das Tray-Icon als Umweg.
Main Features im Überblick
CPU, RAM, Disk, Netzwerk als Live-Balken – inklusive numerischer Werte und zeitlicher Verlauf. Ideal, um sofort zu sehen, ob ein Build, ein Game oder ein Download gerade bremst.
Themes & Lesbarkeit – automatische Anpassung an hell/dunkel und saubere Darstellung mit DPI-Bewusstsein; Farben und Look lassen sich feinjustieren.
Multi‑Monitor & Positionierung – die Platzierung pro Monitor wurde über mehrere Versionen spürbar verbessert; vertikale Ausrichtung ist möglich und wurde iterativ gefixt.
GPU‑Erkennung – zeigt dynamisch den aktivsten GPU‑Engine‑Typ (z. B. 3D, CUDA, Graphics) an, ähnlich wie der Task-Manager.
Installation und Systemvoraussetzungen
Die Einrichtung ist simpel: .NET Framework 4.7.2 muss vorhanden sein (ab Windows 10 Version 1803 ist das bereits an Bord). Danach lädst du den Installer und führst ihn mit Administratorrechten aus – nötig, weil das Tool systemweit registriert wird. Deinstallation erfolgt ganz normal über „Apps & Features“.
Performance: klein, schnell, unaufdringlich
Taskbar Monitor ist bewusst ressourcenschonend. In aktuellen Builds wurde die Erfassung der Zähler parallelisiert (PDH), was die CPU-Last drastisch senkt; selbst mit allen Graphen bleibt die Anzeige im Alltag praktisch unsichtbar für die Systemleistung.
Windows 11: Was du wissen musst
Weil Windows 11 keine Deskbands mehr unterstützt, setzt Taskbar Monitor auf ein Overlay. Das läuft stabil, hat aber Grenzen: Maus-Hover-Effekte fehlen, Kontextmenüs erreichst du über das Tray-Icon. Die Entwickler haben die Win‑11‑Anpassungen mehrfach nachgezogen; halte dein System auf dem neuesten Stand, damit sich die Anzeige sauber am Taskleistenlayout verankert.
Alltagseindruck
Nach ein paar Tagen vergisst du fast, dass Taskbar Monitor läuft – bis plötzlich ein Balken hochschnellt. Genau das ist der Mehrwert: sofortiges Feedback, ohne Tools zu öffnen. Beim Kopieren großer Dateien siehst du die I/O-Last, beim Video-Export die CPU‑Peaks, beim WLAN‑Drop die Netzkurve. Ich habe mir etwa angewöhnt, beim Zocken auf einen schmalen RAM‑Spike zu achten – wenn der Balken „klebt“, weiß ich, welches Programm dichtmachen muss.
Für wen lohnt sich das?
Für Entwickler, Gamer, Streamer, Admins – kurz: alle, die schnell verstehen wollen, warum der Rechner gerade pfeift. Wenn du nur gelegentlich reinschaust, reicht der Task-Manager. Brauchst du Dauertransparenz ohne Fensterchaos, ist Taskbar Monitor die elegantere Lösung.
Grenzen und Workarounds
Die Win‑11‑Einschränkungen bei Interaktionen sind der größte Kompromiss. Auf Multi‑Monitor‑Setups funktioniert die Platzierung inzwischen gut, ist aber je nach Taskleisten-Setup etwas fummeliger als auf Windows 10. Dafür sind die Update‑Kadenz und Fixes vorbildlich – gerade die letzten Versionen haben Stabilität, GPU‑Anzeige und Theme‑Erkennung merklich verbessert.
Fazit
Wenn du eine unauffällige, schnelle und präzise Taskleisten‑Anzeige suchst, liefert Taskbar Monitor genau das – kostenlos und offen. Unter Windows 10 nahezu perfekt, unter Windows 11 mit kleinen Abstrichen bei der Bedienung, aber dank laufender Updates klar empfehlenswert.
Häufig gestellte Fragen:
Funktioniert Taskbar Monitor unter Windows 11?
Ja, als Overlay auf der Taskleiste. Maus-Hover und Rechtsklick laufen über das Tray-Icon; die Entwickler haben Win‑11‑Fixes kontinuierlich nachgelegt.
Welche Daten zeigt das Tool an?
CPU‑Auslastung, RAM‑Belegung, Datenträger‑Durchsatz und Netzwerkaktivität – je als kompakte Balken mit Live‑Verlauf; neuere Builds bringen zusätzlich eine dynamische GPU‑Anzeige.
Benötige ich Administratorrechte?
Für die Installation ja, da die Integration systemweit erfolgt. Später läuft die Anzeige normal im Benutzerkontext.
Kostet das etwas und wie ist die Lizenz?
Taskbar Monitor ist kostenlos und unter der GPLv3 lizenziert – du kannst den Code einsehen und weitergeben, solange du die Lizenzbedingungen einhältst.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Taskbar Monitor
Lizenzart:
Open Source (GPL-3.0)
System:
Windows
Sprache:
English
Update:
09.01.2026
Latest Version:
0.5.3
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