TaskUnifier
Kategorien
TaskUnifier ist ein klassischer Aufgabenmanager nach GTD, der dich strukturiert durch Projekte, Listen und Termine führt. Das Tool ist nicht mehr aktiv in Entwicklung, liefert aber einen enorm soliden Funktionsumfang – ideal, wenn du eine flexible, offline‑fähige Lösung suchst. Hier erfährst du, wie TaskUnifier funktioniert, für wen es sich lohnt und welche Grenzen du kennen solltest.
Vorteile
- Sehr flexible GTD-Struktur mit Kontexten, Ordnern, Zielen und eigenen Feldern
- Plattformübergreifend mit Desktop-App für Windows, macOS und Linux
- Pro-Features kostenfrei freigeschaltet (Software wird nicht mehr gepflegt)
Nachteile
- Entwicklung eingestellt; keine neuen Features oder Bugfixes
- Synchronisation hängt von Drittanbietern (z. B. Toodledo) ab
- Kein offizielles mobiles Pendant und teils altbackene UI
Was ist TaskUnifier?
TaskUnifier ist ein GTD-basierter Aufgabenmanager mit Fokus auf klare Strukturen und viel Anpassbarkeit. Du sammelst Aufgaben, ordnest sie Projekten zu, versiehst sie mit Kontexten und Zielen und behältst Deadlines im Kalender im Blick. Besonders spannend: eigene Felder, Filter und Vorlagen geben dir genau die Steuerung, die dir bei schlankeren To-do-Apps oft fehlt.
Main Features im Überblick
Aufgaben & Notizen: tabellarische Ansicht, schnelle Eingabe, Mehrfachauswahl. Kalender-View: Tages-, Wochen- und Monatsblick, ideal zum Zeitblocken. Kategorien: Kontexte, Ordner, Ziele, Orte, Kontakte – du strukturierst nach deiner Arbeitsweise. Templates & Custom Fields: wiederkehrende Aufgaben standardisieren und eigene Felder definieren. Filter: vordefiniert oder selbst gebaut, um Fokuslisten für heute, diese Woche oder ein Projekt zu erzeugen. Sync/Publishing: Aufgaben mit kompatiblen Diensten synchronisieren und Termine z. B. in den Google-Kalender veröffentlichen.
Wie funktioniert das im Alltag?
Du erfasst alles in einem Inbox-Flow, ordnest per Drag & Drop Ordnern/Projekten zu und versiehst Aufgaben mit Kontext (z. B. Büro, Telefon, Home). Ein Klick auf die Kalenderansicht hilft, realistische Blöcke zu planen. Mit eigenen Filtern stellst du dir Ansichten wie „Heute + Hohe Priorität + 30 Minuten“ zusammen – perfekt für konzentrierte Sprints. Einmal eingerichtet, fühlt es sich an wie ein persönliches Cockpit.
Warum braucht man das?
Wenn du mehr willst als simple Checklisten, liefert TaskUnifier Projektsteuerung auf Desktop-Niveau. Teams nutzen moderne Cloud-Suiten; Solo‑Pros und Wissensarbeiter schätzen hier die Offline-Stabilität, die Kontrolle über Daten und die feinen Stellschrauben für GTD‑Workflows. Gerade bei vielen kleinen, heterogenen Tasks spielt die starke Filterlogik ihre Stärken aus.
Persönlicher Eindruck
Ich habe TaskUnifier an einem Montagmorgen eingerichtet, als die To-dos wieder mal quer über Post-its, Mails und Kopf verteilt waren. Nach 30 Minuten stand ein klarer Wochenplan: Inbox geleert, Kontexte vergeben, Fokuslisten gespeichert. Nicht hübsch-glossy, aber effektiv – und genau das wollte ich.
Performance & Bedienung
Die App läuft stabil auf Windows, macOS und Linux. Die Oberfläche ist eher sachlich als modern – dafür schnell und mit kurzen Wegen. Fortgeschrittene freuen sich über die feingranulare Konfiguration, Einsteiger sollten sich 20–30 Minuten Zeit nehmen, um Kategorien, Felder und Filter sauber vorzudenken.
Grenzen, Risiken, Alternativen
Wichtig: Die Entwicklung ist eingestellt. Das heisst: keine neuen Features, und wenn sich bei Dritt‑Services etwas ändert, kann die Synchronisation ausfallen. Wer maximalen Komfort und Mobile-Apps möchte, fährt mit modernen Cloud‑Taskern besser. Wenn du hingegen eine robuste Desktop-Lösung mit GTD‑Tiefgang suchst, ist TaskUnifier weiterhin eine starke Option.
Für wen lohnt es sich?
GTD‑Fans, die ihre Umgebung exakt anpassen wollen. Freelancer und Solo‑Entrepreneure, die Projekte, wiederkehrende Aufgaben und Deadlines im Blick behalten müssen. Und alle, die ein konsequentes Desktop‑Setup bevorzugen, statt ständig zwischen Apps zu springen.
Tipps für den Einstieg
1) Kategorien definieren: Kontexte (Ort/Modus), Ordner (Projekte), Ziele (Outcome). 2) Eigene Felder: Aufwand, Energielevel oder Stakeholder – was dir wirklich hilft. 3) Filter speichern: „Heute“, „Nächste Aktionen“, „Review“ – drei Listen reichen oft. 4) Kalender nutzen: Zeitblöcke planen, realistisch bleiben, Puffer einbauen.
Fazit
TaskUnifier ist kein hipper Newcomer, sondern ein werkzeugiges Arbeitstier. Mit den inzwischen kostenlosen Pro‑Funktionen bekommst du viel Kontrolle fürs tägliche Doing. Wer mit der klassischen UI leben kann und eine verlässliche GTD‑Zentrale sucht, wird hier fündig – trotz eingestellter Weiterentwicklung.
Häufig gestellte Fragen:
Ist TaskUnifier noch aktiv in der Entwicklung?
Nein. Das Projekt wird nicht mehr gepflegt; bestehende Funktionen bleiben nutzbar, es gibt aber keine neuen Features oder Fixes.
Ist TaskUnifier kostenlos?
Ja. Die ehemals kostenpflichtigen Pro-Features sind freigeschaltet. Der Code ist als Open-Source verfügbar.
Auf welchen Systemen läuft TaskUnifier?
Auf Windows, macOS und Linux als Desktop-App.
Wie klappt die Synchronisation?
Sie setzt kompatible Drittanbieter voraus. Da das Projekt nicht mehr weiterentwickelt wird, können Änderungen bei diesen Diensten die Sync-Funktion beeinträchtigen.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
TaskUnifier
Lizenzart:
Open Source (MIT)
System:
Windows, macOS, Linux
Sprache:
English
Update:
09.01.2026
Latest Version:
1.3.3
Die neusten Downloads