Ultimaker Cura
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Ultimaker Cura ist einer der beliebtesten Slicer für FDM/FFF 3D-Druck und richtet sich an Einsteiger wie Profis. Dich erwartet eine klare Oberfläche, starke Profile und feinste Kontrolle, wenn du sie brauchst. Im Folgenden erfährst du, worin Cura glänzt, wo es aneckt und ob es für deine Projekte die richtige Wahl ist.
Vorteile
- Kostenloser, leistungsstarker Open-Source-Slicer mit großem Profil-Ökosystem
- 400+ einstellbare Parameter sowie Plugins und Materialprofile
- Gute Standardprofile liefern schnell saubere Drucke
Nachteile
- Sehr viele Optionen und Fachbegriffe erfordern Einarbeitung
- Kein Multi-Core-Slicing; große Modelle slicen langsam
- Ältere macOS-Versionen werden nicht mehr unterstützt
Ultimaker Cura
Was ist Ultimaker Cura?
Ultimaker Cura ist ein kostenloser Slicer für FDM/FFF-3D-Druck, open source unter einer freien Lizenz, mit einem ausgereiften Profil-Ökosystem und über 400 Einstellmöglichkeiten. Du bereitest Modelle schnell über empfohlene Voreinstellungen auf oder gehst in den Expertenmodus für volle Kontrolle. Plugins und Materialprofile lassen sich bequem über den Marketplace nachrüsten. Unterstützte Formate umfassen STL, OBJ, X3D, 3MF sowie Bildimporte wie BMP, GIF, JPG und PNG. Läuft auf Windows, macOS und Linux.
Highlights in der aktuellen Version
Stand 8. Januar 2026 ist die aktuelle stabile Version 5.11.0. Sie bringt neue Paint-On-Werkzeuge für Z-Naht und Extruder-Zuweisung, erweiterte Retraction-Kontrollen und spürbare Qualitäts-Updates für S6 und S8. Dazu kommen zahlreiche Bugfixes und schnellere Slicing-Abläufe auf Windows. Kurz: Du bekommst mehr Präzision bei weniger Nacharbeit.
Funktionen, die im Alltag zählen
Cura punktet mit starken Drucker- und Materialprofilen, einer flotten, informativen Vorschau inklusive Problemhinweisen und sehr flexiblen Support-Optionen. Variable Linienbreiten, adaptive Wandstrategien und feingranulare Kühlungs- sowie Geschwindigkeitseinstellungen geben dir Kontrolle über Optik, Festigkeit und Druckzeit. Wenn du neu bist, führen dich empfohlene Profile zügig zum ersten guten Druck; später regelst du Flow, Z-Naht, Wandaufbau und Co. so detailliert, wie dein Projekt es verlangt.
Was mir im Test aufgefallen ist
Typischer Ablauf: Modell laden, Material wählen, empfohlene Einstellungen nutzen und starten. Beim ersten PLA-Druck war die Oberfläche mit den Standardprofilen überraschend sauber; in der Vorschau habe ich kritische Überhänge erkannt und mit Support entschärft. Wechselst du in den Expertenmodus, merkst du, wie präzise du das Druckverhalten beeinflusst – das macht Spaß, verlangt aber Aufmerksamkeit.
Kompatibilität & Systemanforderungen
Cura gibt es als Installer für Windows, als Universal-Builds für macOS (Intel und Apple Silicon) und als AppImage für Linux. Auf dem Mac wird seit den 5er-Releases offiziell macOS 12 oder neuer vorausgesetzt. Das sorgt für moderne Frameworks und stabile Builds, kann aber ältere Geräte ausschließen.
Wo Cura glänzt und wo es aneckt
Glänzt: sehr gute Druckprofile, starke Community, lebendiges Plugin-Ökosystem und regelmäßige Updates. Aneckt: kein echtes Multi-Core-Slicing – große, komplexe Modelle brauchen je nach Hardware spürbar Zeit. Außerdem kann die Fülle an Optionen Einsteiger am Anfang überrollen, und ältere macOS-Versionen sind nicht mehr im Support.
Für wen lohnt sich Cura?
Wenn du einen breiten Material- und Druckermix fährst und eine kostenlose, mächtige Lösung willst, ist Cura schwer zu schlagen. Für Geräte aus dem eigenen Ökosystem spielt es seine Stärken voll aus; mit vielen Fremd-Druckern funktioniert es dank Community-Profilen ebenfalls solide. Ideal für Maker, Schulen und Prototyping-Teams, die Qualität und Kontrolle möchten, ohne Lizenzkosten.
Fazit
Cura kombiniert hohe Druckqualität, feine Kontrolle und null Kosten. Mit Version 5.11.0 kommen spürbare Verbesserungen in Bedienung und Ergebnis hinzu. Wenn du bereit bist, dich kurz einzuarbeiten, druckst du langfristig schneller, sauberer und zuverlässiger.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Cura wirklich kostenlos?
Ja. Cura ist frei nutzbar und als Open-Source-Projekt unter einer freien Lizenz veröffentlicht, was die aktive Weiterentwicklung durch Hersteller und Community ermöglicht.
Welche Dateiformate kann ich importieren?
Typische 3D-Formate wie STL, OBJ, X3D und 3MF sind dabei; zusätzlich kannst du Bilder wie BMP, GIF, JPG und PNG für Lithophane oder Höhenkarten verwenden.
Läuft Cura auf meinem Mac?
Ja, mit nativen Builds für Intel und Apple Silicon. Beachte jedoch, dass offiziell macOS 12 oder neuer vorausgesetzt wird.
Unterstützt Cura Multi-Core-Slicing?
Nein, derzeit nicht. Das Slicen großer, komplexer Modelle kann daher je nach Hardware etwas dauern.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Ultimaker Cura
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows, macOS, Linux
Sprache:
Multi-language
Update:
08.01.2026
Latest Version:
5.11.0
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