Ultracopier
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Ultracopier beschleunigt und kontrolliert deine Datei-Übertragungen – mit klaren Statusanzeigen, feinjustierbaren Optionen und deutlich weniger Frust bei Abbrüchen. Im Folgenden zeige ich dir, was das Tool genau kann, wo seine Stärken liegen und für wen es sich wirklich lohnt.
Vorteile
- Fehler- und Konfliktmanagement mit Wiederaufnahme
- Plugins, Skins und zusammengefasste Kopierfenster
- In Ultimate: Pause/Resume, Speedlimit, Checksummen
Nachteile
- Einige Funktionen nur in Ultimate-Version
- Oberfläche wirkt teils altmodisch
- Mehr Optionen bedeuten auch mehr Einarbeitung
Ultracopier: Schneller kopieren mit voller Kontrolle
Wenn du oft große Datenmengen verschiebst – Fotoserien, 4K-Videos, Spieleordner – dann kennst du das: Explorer-Dialog auf, Fortschrittsbalken zuckt, Fehlermeldung, Neustart. Ultracopier ersetzt diesen Standarddialog und gibt dir endlich die Kontrolle zurück: Warteschlange, genaue Restzeit, sinnvolle Entscheidungen bei Konflikten – und vor allem: Kopierjobs, die verlässlich zu Ende gehen.
Was ist Ultracopier?
Ultracopier ist eine alternative Kopier-Engine, die den Systemdialog austauscht. Du steuerst Kopiervorgänge in einer zentralen Oberfläche, fasst mehrere Kopierfenster zu einem zusammen und entscheidest bei Namens- oder Versionskonflikten mit praktischen Regeln (z.B. nur überschreiben, wenn neuer). Die Software setzt auf ein flexibles Konzept mit interner Engine oder nativem OS-Copy – je nachdem, was in deinem Szenario schneller ist.
Hauptfunktionen im Überblick
- Fehler-/Konfliktmanagement: smarte Dialoge, Wiederholen/Überspringen/Später, Regeln für Überschreiben/Umbenennen.
- Warteschlange & Zusammenführen: mehrere Jobs in einem Fenster, saubere Reihenfolge statt Kopier-Chaos.
- Performance-Optionen: interner Puffer/Threads oder nativer OS-Modus – du wählst, was auf HDD/SSD/NAS besser rennt.
- Plugins & Skins: erweiterbar, optisch anpassbar; mehrere Algorithmen für die Restzeit.
- Ultimate-Extras: Pause/Resume, Geschwindigkeitslimit, Checksummen und Performance-Tweaks.
- Open Source: Quelloffen unter GPLv3, aktives Projekt.
Leistung in der Praxis
Im Alltag spürst du den Unterschied besonders bei vielen kleinen Dateien und langen Kopierketten. Beispiel aus meinem Workflow: 500 GB 4K-Footage vom externen SSD-Recorder auf ein NAS. Mit der internen Engine vermeidest du zähe Hänger bei Mini-Dateien; bei simplen, großen Blöcken ist der native OS-Modus oft schneller. Und wenn mal ein WLAN-Drop die Verbindung killt, startest du nicht bei 0 – du setzt fort. Genau deswegen fühlt sich Ultracopier im Produktionsalltag so viel stressfreier an.
Version, Lizenz & Modelle
Das Projekt ist GPLv3-lizenziert und damit offen einsehbar. Gleichzeitig gibt es ein faires Freemium-Modell: Die Free-Variante deckt die Basics, Ultimate schaltet u.a. Pause, Speedlimit und Checksummen frei (derzeit als Einmalkauf). Für Power-User ist das Upgrade den kleinen Betrag wert – schon wegen der Prüfsummen bei sensiblen Backups.
Aktuelle Version: 3.0.1.2 (spätes 2025). Parallel kursieren Build-Stände um 3.0.1.x – je nach Verteiler. Das ist normal, weil manche Repositories Updates zeitversetzt ausrollen. Wichtig ist: Die 3.x-Linie bringt spürbare Verbesserungen gegenüber 2.2.x.
Systeme & Sprache
Ultracopier läuft auf Windows (bis Windows 11+), macOS, Linux und sogar Android. Sprachlich bist du nicht festgelegt: Mehrsprachige Oberflächen inklusive Deutsch, Englisch, Französisch u.a. sind an Bord.
Für wen lohnt sich Ultracopier?
Für wen Kopieren kein Nebengeräusch ist, sondern Tagesgeschäft: Video-Creator, Fotografen, IT-Admins, Gamer mit riesigen Mod-Ordnern. Du willst Kopierjobs planen, stoppen, fortsetzen – statt nur zuzusehen? Dann passt es zu dir. Wer nur gelegentlich ein paar PDFs speichert, braucht die Extra-Features dagegen seltener.
Tipps für den Einsatz
- Bei NAS/Netzlaufwerken beide Modi testen (intern vs. nativ) und den schnelleren als Standard setzen.
- Konfliktregeln definieren (z.B. „überschreibe nur, wenn neuer“) – spart dir manuelles Klicken bei Massenjobs.
- Für Backups: Ultimate mit Checksummen nutzen, um stille Fehler früh zu entlarven.
Alternativen
Bekannte Alternativen sind etwa schnelle Kopierhelfer mit Fokus auf Windows. Sie wirken minimal schlanker, bringen aber seltener die gleiche Kombi aus Engine-Auswahl, Konfliktregeln und offener Lizenz mit. Wer plattformübergreifend arbeitet, landet deshalb oft wieder bei Ultracopier.
Fazit
Ultracopier ist kein kosmetisches Tool, sondern ein echter Produktivitäts-Booster. Die Free-Version räumt schon kräftig auf, mit Ultimate bekommst du den Rundumschlag. Nicht die hübscheste Oberfläche – aber verlässlich, flexibel und im Alltag einfach schneller auf den Punkt. Klare Empfehlung für jeden, der regelmäßig große oder viele Dateien bewegt.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Ultracopier wirklich schneller als der Windows-Explorer?
Kommt auf Job und Medium an. Dank interner Engine (Puffer/Threads) oder nativem OS-Modus kannst du pro Szenario die bessere Variante wählen – besonders bei NAS und vielen kleinen Dateien spürst du Vorteile.
Reicht die Free-Version?
Für einfache Kopien ja. Wenn du professionell arbeitest oder Backups absicherst, sind Pause/Resume, Speedlimit und Checksummen aus Ultimate den Aufpreis wert.
Unterstützt Ultracopier Checksummen?
Ja, in der Ultimate-Version – ideal, um Übertragungen zu verifizieren und Datenkorruption zu vermeiden.
Ist Ultracopier Open Source?
Ja, das Projekt steht unter der GPLv3-Lizenz; der Quellcode ist öffentlich einsehbar.
Läuft es auf macOS und Linux?
Ja. Neben Windows werden auch macOS und Linux offiziell unterstützt; zusätzlich gibt es eine Android-Variante.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Ultracopier
Lizenzart:
Shareware
System:
Windows, macOS, Linux, Android
Sprache:
Multi-language
Update:
08.01.2026
Latest Version:
3.0.1.2
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