UltraVNC
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UltraVNC ist ein leichtgewichtiges Remote-Desktop-Tool für Windows, mit dem du Rechner aus der Ferne steuerst, Dateien austauschst und Support gibst. In dieser Review zeige ich dir klar, was UltraVNC kann, wo die Grenzen liegen und für wen sich gerade die 32‑Bit‑Variante noch lohnt.
Vorteile
- Kostenlos, Open Source und auch kommerziell nutzbar
- Dateiübertragung, Chat und flexible Verbindungsszenarien
- Rollout-freundlich dank Dienst und MSI-Paketen
Nachteile
- Sichere Einrichtung über das Internet erfordert Know-how
- Altbackene Oberfläche, viele Optionen versteckt
- 32‑Bit vor allem für Altgeräte sinnvoll; 64‑Bit meist besser
UltraVNC (32‑Bit): schlanke Remote-Desktop-Power für Windows
UltraVNC ist eine kostenlose, unter GPL lizenzierte Remote-Control-Software für Windows. Sie erlaubt dir, entfernte PCs zu steuern, Support zu leisten und Dateien zu übertragen – ohne Abo-Zwang. Auch die gewerbliche Nutzung ist frei erlaubt.
Was ist UltraVNC – und warum solltest du es nutzen?
Du willst einem Kollegen schnell helfen, ohne hinzulaufen? Genau hier glänzt UltraVNC. Es setzt auf das VNC/RFB‑Protokoll und ist dadurch mit vielen VNC‑Varianten kompatibel. Praktisch: Dateiübertragung und integrierter Chat sind direkt an Bord, dazu wahlweise Verschlüsselung per Plugin oder TLS. So bleibt der Traffic geschützt, während du effizient arbeitest.
Aktuelle Version und Plattformen
Die aktuelle 32‑Bit‑Ausgabe ist Version 1.6.4.0; neben x86 gibt es natürlich auch ein 64‑Bit‑Build (inklusive MSI‑Installern für den Rollout). Mindestvoraussetzung ist Windows 7, unterstützt werden Windows 7 bis 11 sowie gängige Server‑Versionen – ideal für gemischte Umgebungen.
So funktioniert’s in der Praxis
UltraVNC besteht aus zwei Bausteinen: dem Server auf dem zu steuernden PC und dem Viewer auf deinem Rechner. Im LAN klappt die Verbindung meist direkt. Über das Internet empfiehlst du in der Regel Portweiterleitungen – oder du nimmst den Repeater, bei dem beide Seiten eine ausgehende Verbindung aufbauen. Für Einmalkontakt mit Endnutzern gibt es UltraVNC Single Click (SC): ein kleines, vorkonfiguriertes Exe, das der Nutzer startet – fertig.
Hauptfunktionen im Überblick
- Remote-Steuerung mit Maus/Tastatur in Echtzeit
- Dateiübertragung (auch ganzer Ordner) mit Kompression
- Chat für schnelle Absprachen während der Sitzung
- Verschlüsselung via DSM‑Plugin oder TLS/VeNCrypt
- Dienstmodus für Zugriff schon vor Benutzer-Login
- Kompatibilität zu anderen VNC‑Varianten
Diese Features decken die meisten Support‑Szenarien ab – vom Helpdesk bis zum Admin, der nachts noch schnell einen Dienst neu startet.
32‑Bit vs. 64‑Bit: Was solltest du wählen?
Die 32‑Bit‑Version ist ein Segen für ältere Hardware und Spezialsysteme. Für moderne Windows‑Installationen fährst du mit 64‑Bit meist besser: etwas mehr Leistung, bessere Treiberintegration und Zukunftssicherheit. Vorteil: Beide Varianten werden parallel gepflegt und als Setup sowie MSI angeboten – du wählst, was dein Umfeld braucht.
Sicherheit ohne Drama
VNC ist ohne Absicherung nicht verschlüsselt – UltraVNC liefert dir deshalb mehrere Optionen: DSM‑Plugin (schlank und schnell) oder TLS/VeNCrypt. In der Praxis bedeutet das: Zertifikate sauber einrichten, starke Passwörter nutzen, Viewer nur aus vertrauenswürdigen Netzen zulassen. So bekommst du eine solide, praxisnahe Absicherung ohne Overhead.
Schneller Bildaufbau: Tipps
Auf älteren Systemen konnte ein Mirror‑Treiber die Performance steigern. Auf neueren Windows‑Versionen ist er meist nicht mehr nötig. Für beste Ergebnisse justierst du Encoding, Farbtiefe und Kompression passend zur Leitung – lieber stabil und flüssig als 1:1‑Farbrausch.
Rollout & Automatisierung
Ob kleines Team oder großer Bestand: UltraVNC lässt sich als Dienst installieren, per MSI verteilen und via Kommandozeile skripten. Praktisch für Admins, die standardisierte, wiederholbare Deployments brauchen – inkl. vordefinierten Settings.
Mein Fazit
UltraVNC wirkt optisch kein bisschen hip – aber es liefert. Wenn du eine kostenlose, verlässliche und flexible Remote‑Lösung für Windows suchst, ist es eine sichere Bank. Die 32‑Bit‑Variante hält ältere Maschinen im Rennen, für alles andere nimmst du 64‑Bit. Wer bereit ist, die Einrichtung sauber zu machen, bekommt viel Kontrolle fürs null Euro Budget.
Häufig gestellte Fragen:
Ist UltraVNC wirklich kostenlos – auch im Unternehmen?
Ja. UltraVNC ist unter GPL frei nutzbar und laut Projekt ausdrücklich auch für kommerzielle Nutzung freigegeben.
Läuft die 32‑Bit‑Version unter Windows 11?
Ja, es gibt aktuelle Builds (x86/x64); offiziell werden moderne Windows‑Versionen inklusive Windows 11 unterstützt.
Wie sichere ich die Verbindung ab?
Aktiviere das DSM‑Plugin oder setze TLS/VeNCrypt ein, arbeite mit starken Passwörtern und lege klare Regeln fest, welche Hosts zugreifen dürfen.
Brauche ich für Verbindungen über das Internet einen Repeater?
Nicht zwingend. Bei direktem Portforwarding geht es ohne; komfortabler und oft sicherer ist aber der Repeater, weil beide Seiten nur ausgehend verbinden müssen – ideal bei strengen Firewalls.
Unterstützt UltraVNC Dateiübertragung und Chat?
Ja, beides ist integriert und funktioniert stabil – praktisch für schnelle Fixes ohne separate Tools.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
UltraVNC
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows
Sprache:
Multi-language
Update:
08.01.2026
Latest Version:
1.6.4.0
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