VLC media player

VLC media player

VLC media player spielt alles – einfach, schnell und ohne Bloat.

VLC media player ist der vielseitige Allesspieler für Videos, Musik und Streams, der ohne nervige Werbung oder Zusatz-Codecs auskommt. Im Folgenden erfährst du kompakt, was VLC kann, für wen er sich lohnt und welche Feinheiten dir im Alltag wirklich Zeit sparen.

Vorteile

  • Spielt fast alle Formate ohne zusätzliche Codecs
  • Keine Werbung, keine Spyware – Open Source
  • Leistungsstark: 4K/8K, HDR, Streaming und Transcoding

Nachteile

  • Oberfläche wirkt teilweise altmodisch
  • Sehr viele Optionen können Einsteiger überfordern
  • Manche GPU‑Features erfordern Feintuning

VLC media player – der robuste Alleskönner für Video und Audio

Wenn du einfach nur abspielen willst – egal ob MP4, MKV, AVI, FLAC oder ein seltenes Format – nimm VLC. Er ist kostenlos, quelloffen und kommt ohne Bloat, Werbung oder Tracking. Die aktuelle Ausgabe 3.0.23 hält am bewährten Kern fest und liefert plattformweit stabile Builds, inklusive nativer Windows‑on‑Arm Variante.

Was VLC ist – und warum du ihn brauchst

VLC ist mehr als ein Player: Er dekodiert nahezu jedes Format out of the box, nutzt Hardwarebeschleunigung und spielt sogar problematische Dateien, Netzwerkstreams und Medien von NAS sauber ab. Weil VLC Open Source ist, profitierst du von einer aktiven Community, schnellen Bugfixes und transparenten Sicherheitsupdates – ganz ohne Paywall.

Hauptfunktionen, die im Alltag wirklich zählen

  • Breite Codec‑Unterstützung ohne zusätzliche Packs – inklusive AV1, H.264/265, VP9, Opus und mehr.
  • 4K/8K‑Wiedergabe, HDR, 360‑Grad‑Video und 3D‑Audio; Audio‑Passthrough für HD‑Codecs.
  • Streaming und Transcoding: Sende Inhalte ins Netzwerk oder auf Chromecast, konvertiere Dateien in andere Formate.
  • Untertitel deluxe: Timing, Styling, externe Downloads – und als Ausblick lokal laufende KI‑Untertitel vom VLC‑Team demonstriert.
  • Plattformvielfalt: Windows, macOS (Intel und Apple Silicon), Linux, Android, iOS/iPadOS – plus offizielle Arm64‑Builds für Windows 11.

Bedienung: schnell rein, schnell fertig

Du ziehst eine Datei in das Fenster, drückst Play, fertig. Die Oberfläche ist absichtlich nüchtern, dafür reagieren Shortcuts blitzschnell. Wer mag, passt Hotkeys, Skalierung, Farbprofile oder Audiofilter an. Kleiner Tipp aus der Praxis: In den Einstellungen unter Video und Audio lohnt sich ein Blick auf Ausgabemodule – das behebt bei exotischen Setups oft Ruckler oder Schwarzwildbild.

Performance und Bildqualität

VLC nutzt GPU‑Beschleunigung, um auch hohe Bitraten sauber abzuspielen. In der 3.0‑Reihe bekam der Player u. a. HDR‑Verbesserungen, AV1‑Decoder‑Updates sowie Unterstützung für Features auf NVIDIA‑ und AMD‑Grafikkarten. Beachte: Bestimmte Upscaling‑Spielereien wie RTX Super Resolution funktionieren nicht in jeder Konstellation stabil – hier hilft es, Treiber und die VLC‑Videoausgabe gezielt zu kombinieren.

Sicherheit, Privatsphäre und Lizenz

VLC ist GPL‑lizenziert, der Kern bleibt frei und offen – ohne Tracking, In‑App‑Käufe oder Werbung. Sicherheitslücken werden offen dokumentiert und per Updates geschlossen. Für dich heißt das: Du behältst die Kontrolle, und der Player bleibt kostenlos.

Was sich in letzter Zeit getan hat

Rund um die 3.0.2x‑Releases gab es u. a. native Builds für Windows‑on‑Arm sowie zahlreiche Fixes in der 3.0‑Serie. Parallel arbeitet das Team an Komfortfeatures wie einem systemweiten Dark Mode und experimentiert mit lokalen KI‑Untertiteln – Letztere wurden bereits öffentlich demonstriert.

Für wen eignet sich VLC?

Für alle, die einen verlässlichen Player ohne Ballast wollen: Filmfans mit 4K‑Archiv, Streamer mit NAS, Untertitel‑Poweruser oder einfach jemand, der nach einem Neuaufsetzen von Windows einen Player braucht, der einfach läuft. Wenn du eine hübsche Medienbibliothek mit Postern suchst, greifst du zusätzlich zu einem Media‑Center – für das reine Abspielen ist VLC die pragmatischere Wahl.

Praxistipps zum Start

  • In den Einstellungen Hardwarebeschleunigung aktivieren und das passende Ausgabemodul wählen.
  • Audio‑Passthrough einschalten, wenn dein Receiver TrueHD/DTS‑HD kann.
  • Untertitel per Shortcut verzögern oder vorspulen, falls Ton und Text nicht ganz passen.

Häufig gestellte Fragen:

Ist VLC wirklich kostenlos?

Ja. VLC ist Open Source, werbefrei und bleibt es auch künftig – das ist ein erklärtes Ziel des Projekts.

Läuft VLC auf meinem System?

Sehr wahrscheinlich. Offizielle Builds gibt es für Windows, macOS, Linux, Android sowie iOS und iPadOS. Sogar Windows‑on‑Arm wird unterstützt.

Spielt VLC 4K und 8K mit HDR ab?

Ja, die 3.0‑Reihe bringt 4K/8K‑Wiedergabe, HDR und 360‑Grad‑Video – entscheidend sind ausreichend CPU/GPU‑Leistung und aktuelle Treiber.

Kommt eine automatische Untertitel‑Funktion?

Eine lokal laufende KI‑Untertitelung wurde bereits öffentlich gezeigt. Ein breiter Rollout steht noch aus, ist aber angekündigt.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,7

Name:

VLC media player

Lizenzart:

Open Source (GPL), Freeware

System:

Windows, macOS, Linux, Android, iOS/iPadOS

Sprache:

Mehrsprachig

Update:

08.01.2026

Latest Version:

3.0.23