y-cruncher

y-cruncher

Pi bis in den Wahnsinn – und dein System bis ans Limit: y-cruncher kombiniert Konstanten-Rechner, Benchmark und Hardcore-Stresstest in einem Tool.

y-cruncher ist das Tool, das dich schonungslos zeigt, wie viel Leistung in deinem System steckt – ohne Schnickschnack, dafür mit messerscharfer Präzision. Wenn du Pi in gewaltige Sphären treiben willst oder die Stabilität deines RAM- und CPU-Tunings ernsthaft prüfst, führt kaum ein Weg daran vorbei. Hier erfährst du, was y-cruncher kann, wie es funktioniert und worauf du achten solltest.

Vorteile

  • Extrem skalierender Multi-Thread-Benchmark mit AVX-Optimierungen
  • Präzise Stresstests für CPU, RAM und Caches (VT3/N63, In-Cache)
  • Swap-Mode für gigantische Konstanten jenseits des verfügbaren RAMs

Nachteile

  • Konsolenoberfläche, keine deutsche Sprache
  • Kommerzielle Nutzung nur mit separater Lizenz
  • Sehr hohe Last und Wärmeentwicklung – starke Kühlung nötig

y-cruncher: Pi-Benchmark, Stresstest und Konstantenrechner

Was ist y-cruncher?

y-cruncher ist ein hochoptimiertes Konsolenprogramm von Alexander J. Yee zur Berechnung mathematischer Konstanten (allen voran Pi) in aberwitziger Präzision – und gleichzeitig ein Benchmark sowie Stresstest für moderne CPUs und Speicher. Aktuell ist Version 0.8.7 Build 9547 verfügbar; es gibt dedizierte Pakete für Windows und Linux.

Offiziell unterstützt werden Windows (x86/x64) und Linux (x64). macOS oder ARM gehören derzeit nicht zum Plan – der Fokus liegt klar auf leistungsstarken x64-Plattformen.

Hauptfunktionen im Überblick

Konstanten-Rechner: Berechne Pi, e, die goldene Zahl (Φ), Wurzeln und mehr – von „winzig“ bis „zu groß für den RAM“. Die integrierte Digit Viewer-Komponente speichert und inspiziert Ziffern effizient.

Benchmark & Stresstest: Vorgefertigte Presets messen Performance und Stabilität. Tests wie VT3 und N63 decken unterschiedliche Engpässe auf – von Cache bis Speicher – und sind in der Overclocking-Szene etabliert.

Architektur-Optimierungen: y-cruncher nutzt SSE2 bis AVX2/AVX-512, skaliert über viele Kerne und profitiert von NUMA-Awareness sowie Tuning-Profilen für verschiedene CPUs.

Benchmarks und Stresstests, die wehtun – aber ehrlich sind

Im Benchmark-Modus siehst du, wie deine reale Rechenleistung aussieht, nicht nur synthetische Scores. Für Stabilität nutzt du die Stress-Profile: In-Cache-Varianten belasten vor allem die Kerne und Caches, während speicherintensive Läufe dein RAM- und Memory-Controller-Tuning entlarven. Wer sein System ernsthaft ans Limit bringt, kommt an y-cruncher nicht vorbei.

Swap Mode: Größer als dein RAM

Ein Alleinstellungsmerkmal ist der Swap Mode: Ist die Ziffernmenge größer als dein Arbeitsspeicher, lagert y-cruncher intelligent auf SSD/HDD aus – mit RAID-0-Far-Memory, Checkpointing und konfigurierbarer Arbeitsspeichernutzung. So gelingen Berechnungen im Out-of-Core-Maßstab, inklusive mehrstufiger Checkpoints und optimierter I/O-Pfade.

Performance, Training-Modelle und Tuning-Profile

Seit 0.8.6 setzt y-cruncher ein neues Training/Auto-Tuning ein und liefert vordefinierte Tuning-Profile pro Binary, die je nach CPU-Charakteristik greifen. Das bringt reproduzierbar bessere Ergebnisse und erleichtert Vergleiche – gerade bei vielen Kernen.

Bewährt in Weltrekorden

y-cruncher wird regelmäßig für Weltrekorde bei Ziffern-Rekonstruktionen eingesetzt – etwa für Pi mit Hunderten Billionen Stellen. Das Tool ist in dieser Nische der De-facto-Standard und steht für Effizienz und Stabilität bei monströsen Datensätzen.

Systemanforderungen, Installation und Kompatibilität

Windows: Zip entpacken, „y-cruncher.exe“ starten, ggf. das aktuelle MSVC-Redistributable installieren. Linux: statische oder dynamische Builds wählen – die dynamische Variante bietet Features wie TBB und NUMA-Binding, ist aber weniger portabel.

Für Disk-basierte Läufe empfehlen sich NVMe-SSDs mit hoher Schreibdauerleistung und guter Kühlung, da y-cruncher unter Dauerlast enorme I/O-Workloads erzeugen kann. Plane Reserven bei Stromversorgung und Thermik ein.

Für wen lohnt sich y-cruncher?

Overclocker & Tuner: Du willst Stabilität, nicht Glück? y-cruncher findet Grenzbereiche schnell. • Hardwaretester & Reviewer: Reproduzierbare Last, skalierbar auf viele Kerne. • Mathe- und Wissenschafts-Fans: Riesige Konstanten berechnen – vom Hobby bis zum Forschungsprojekt.

Lizenz & Nutzung

y-cruncher ist kostenlos für nicht-kommerzielle Nutzung; akademische Zwecke sind ausdrücklich abgedeckt. Für kommerzielle Einsätze ist eine gesonderte Lizenzvereinbarung mit dem Entwickler nötig.

Fazit

Wenn du ein kompromissloses Tool suchst, das Leistung misst statt hübsch zu wirken, ist y-cruncher genau richtig. Es rechnet Konstanten in absurde Dimensionen, stresst deine Hardware effizient und liefert harte Daten – perfekt für ernsthafte Tests, Rekorde und neugierige Tüftler.

Häufig gestellte Fragen:

Ist y-cruncher wirklich kostenlos?

Ja – für private und akademische Zwecke gratis. Für kommerzielle Nutzung brauchst du eine gesonderte Lizenzvereinbarung mit dem Entwickler.

Läuft y-cruncher auf macOS?

Nein, offiziell nur Windows (x86/x64) und Linux (x64) werden unterstützt. macOS und ARM sind derzeit nicht geplant.

Welche Version soll ich herunterladen?

Nutze die neueste stabile Ausgabe: Stand 23. November 2025 ist das v0.8.7 Build 9547 für Windows und Linux. Achte bei Windows auf das MSVC-Runtime-Paket, falls es fehlt.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,6

Name:

y-cruncher

Lizenzart:

Freeware

System:

Windows, Linux

Sprache:

English

Update:

07.01.2026

Latest Version:

0.8.7 Build 9547